Kathode
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
[Bearbeiten] Kathode (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Kathode | die Kathoden |
| Genitiv | der Kathode | der Kathoden |
| Dativ | der Kathode | den Kathoden |
| Akkusativ | die Kathode | die Kathoden |
Alternative Schreibweisen:
- [1] fachsprachlich: Katode
Silbentrennung:
- Ka·tho·de, Plural: Ka·tho·den
Aussprache:
- IPA: [kaˈtoːdə], Plural: [kaˈtoːdn̩]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Chemie, Elektrochemie: Elektrode, an der die Reduktionsreaktion stattfindet
- [2] Physik, Elektrotechnik: negativ geladene Elektrode, die Elektronen abgibt
Herkunft:
- von gleichbedeutend englisch: cathode im 19. Jahrhundert entlehnt; von griechisch: κάϑοδος (káthodos) = „der Weg nach unten“; aus κατά (katá) = herunter, abwärts und ὀδός (odós) = Weg [1] [2] [3]
Gegenwörter:
- [1, 2] Anode
Oberbegriffe:
- [1, 2] Elektrode
Beispiele:
- [1] Bei der Elektrolyse einer (mit Wasser) verdünnten Säure entsteht an der Kathode Wasserstoff.
- [2] In einer in Durchlassrichtung betriebenen Diode fließt der Strom von der Anode zur Kathode.
Abgeleitete Begriffe:
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1–2] Wikipedia-Artikel „Kathode“
- [2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kathode“
- [*] canoo.net „Kathode“
- [2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kathode“
- [2] The Free Dictionary „Kathode“
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 398.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehende und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 478.
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 706.