Kakerlake

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Kakerlake (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ die Kakerlake die Kakerlaken
Genitiv der Kakerlake der Kakerlaken
Dativ der Kakerlake den Kakerlaken
Akkusativ die Kakerlake die Kakerlaken
[1] Kakerlake (Blatta orientalis)
[1] Kakerlake

Nebenformen:

Kakerlak

Worttrennung:

Ka·ker·la·ke, Plural: Ka·ker·la·ken

Aussprache:

IPA: [ˈkaːkɐlakə], Plural: [ˈkaːkɐlakn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Entomologie, niederdeutsch: großes, schwarzes Insekt mit unvollständiger Verwandlung , das häufig in der Küche als Kulturfolger und Schadinsekt auftritt

Herkunft:

von gleichbedeutend niederländisch kakkerlak im 16. Jahrhundert entlehnt; Herkunft dunkel; eventuell von spanisch: cucaracha, alternativ von einer südamerikanischen Indianersprache (das Insekt breitete sich von Südamerika aus) [1] [2]

Synonyme:

[1] Küchenschabe, wissenschaftlich: Blatta orientalis

Oberbegriffe:

[1] Schabe, Insekt, Ungeziefer

Beispiele:

[1] „Ich geriet immer mehr in Panik, schrie lautstark und hüpfte wie eine wild gewordene Kakerlake im Bach herum.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kakerlake
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Kakerlake
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kakerlake
[1] canoo.net „Kakerlake
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKakerlake
[1] Wiktionary-Verzeichnis Tiere

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 379.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 460.
  3. Luigi Brogna: Das Kind unterm Salatblatt. Geschichten von meiner sizilianischen Familie. 7. Auflage. Ullstein, Berlin 2010, ISBN 978-3-548-26348-9, Seite 204