Gepäck

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Gepäck (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Gepäck
Genitiv des Gepäcks
Dativ dem Gepäck
Akkusativ das Gepäck

Worttrennung:

Ge·päck

Aussprache:

IPA: [ɡəˈpɛk]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild (österreichisch) (Info)
Reime: -ɛk

Bedeutungen:

[1] gesamte Ausrüstung für eine Reise, eine Wanderung oder einen Marsch

Herkunft:

mittelhochdeutsch gepac, seit 14. Jahrhundert belegt[1], mit Umlaut seit 16. Jahrhundert[2]

Unterbegriffe:

[1] Reisegepäck, Übergepäck

Beispiele:

[1] So viel Gepäck können wir kaum unterbringen.
[1] „Und dann hat er wieder in seinem Gepäck gekramt und eine Bulette hervorgeholt.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Koffer, Rucksack, Tasche

Wortbildungen:

Gepäckabfertigung, Gepäckablage, Gepäckaufbewahrung, Gepäckaufgabe,Gepäckbeförderung, Gepäckkontrolle, Gepäcknetz. Gepäcksabfertigung, Gepäckschalter, Gepäckschein, Gepäckstück, Gepäckträger, Gepäckwagen, Handgepäck

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Gepäck
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Gepäck
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gepäck
[*] canoo.net „Gepäck
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGepäck

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Gepäck“, Seite 347.
  2. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Stichwort: „Gepäck“.
  3. Hanns-Josef Ortheil: Die Berlinreise. Roman eines Nachgeborenen. Luchterhand, München 2014, ISBN 978-3-630-87430-2, Seite 20.

Ähnliche Wörter:

Gebäck