Geisterstadt

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Geisterstadt (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Geisterstadt die Geisterstädte
Genitiv der Geisterstadt der Geisterstädte
Dativ der Geisterstadt den Geisterstädten
Akkusativ die Geisterstadt die Geisterstädte

Worttrennung:

Geis·ter·stadt, Plural: Geis·ter·städ·te

Aussprache:

IPA: [ˈɡaɪ̯stɐˌʃtat], Plural: [ˈɡaɪ̯stɐˌʃtɛtə], [ˈɡaɪ̯stɐˌʃtɛːtə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] von ihren Bewohnern aufgegebene Stadt

Herkunft:

Lehnübersetzung von englisch ghost town → en;[1] strukturell: Determinativkompositum aus Geist, Fugenelement -er und Stadt

Oberbegriffe:

[1] Stadt

Beispiele:

[1] „Nach den Bombardements vom 6. November und 28. Dezember 1944 glich Koblenz einer Geisterstadt.“[2]
[1] „Sie ist zu einer modernen Geisterstadt geworden, zum postmodernen Tschernobyl der Vereinigten Staaten.“[3]
[1] „Königsberg ist eine Geisterstadt geworden.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Geisterstadt
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Geisterstadt
[*] canoo.net „Geisterstadt
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGeisterstadt
[1] The Free Dictionary „Geisterstadt
[1] Duden online „Geisterstadt

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 7. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort „Geisterstadt“.
  2. Eckehard Frenz, Rolf Präuner, Wolfgang R. Reimann: Die „Elektrisch“ an Rhein, Mosel und Lahn. Eine Zeitreise mit Straßenbahn und Obus in und um Koblenz. 1. durchgesehene und erweiterte Auflage. Buchhandlung Reuffel, Koblenz 2010, ISBN 978-3-9800158-8-2, Seite 33.
  3. Geert Mak: Amerika!. Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Siedler, München 2013, ISBN 978-3-88680-0023-6, Seite 195.
  4. Sonya Winterberg: Wir sind die Wolfskinder. Verlassen in Ostpreußen. Piper, München/Zürich 2014, ISBN 978-3-492-30264-7, Seite 70.