Derivat

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Derivat (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Derivat die Derivate
Genitiv des Derivats
des Derivates
der Derivate
Dativ dem Derivat
dem Derivate
den Derivaten
Akkusativ das Derivat die Derivate

Worttrennung:

De·ri·vat, Plural: De·ri·va·te

Aussprache:

IPA: [ˌdeʀiˈvaːt], Plural: [ˌdeʀiˈvaːtə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Derivat (österreichisch) (Info), Plural: Lautsprecherbild Derivate (österreichisch) (Info)
Reime: -aːt

Bedeutungen:

[1] Linguistik: abgeleitetes Wort
[2] Chemie: chemische Verbindung, die sich formell von einer einfacheren ableiten lässt
[3] Produkt oder Entwurf, welcher sich von einem anderen Produkt oder Entwurf ableitet

Abkürzungen:

Deriv.

Herkunft:

Partizip Perfekt von lateinisch dērivāre → la = „ableiten“, deutsch: Abkömmling, mit dem Präfix de → la = „herab, weg“ im eigentlichen Sinne (derivativ)[Quellen fehlen]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Ableitung, Derivation, Derivatum
[2] Abkömmling
[3] Fork, Ableger, Spinoff, Modell

Oberbegriffe:

[1] Wort
[2] chemische Verbindung, Stoff
[3] Modellreihe

Beispiele:

[1] Das Adjektiv „muskulös“ ist ein Derivat von „Muskel“
[2] das Methan und seine Derivate
[3] 386BSD ist ein Unix-Derivat; die Geländeversion ist ein Derivat der Limousine; die bekannte Zeichentrickserie hat zahllose Derivate als Bettwäsche, Geschirr oder Schreibwaren hervorgebracht

Wortbildungen:

[1] Derivation

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Derivat
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Derivat
[3] canoo.net „Derivat
[1–3] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDerivat
[3] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Derivat“. ISBN 3-520-45203-0.
[3] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Derivat“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.