Alarm

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Alarm (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Alarm die Alarme
Genitiv des Alarmes
des Alarms
der Alarme
Dativ dem Alarm den Alarmen
Akkusativ den Alarm die Alarme

Worttrennung:

Alarm, Plural: Alar·me

Aussprache:

IPA: [aˈlaʁm], Plural: [aˈlaʁmə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -aʁm

Bedeutungen:

[1] FeuerwehrMilitärPolizei: zur Frühwarnung oder bei Eintritt eines Schadensereignisses erfolgender Ruf zur Bereitschaft oder zur Warnung vor Gefahr
[2] allgemeines Warnsignal oder ein Signal zum Beispiel als Weckruf

Herkunft:

[1] im 15. Jahrhundert von italienisch allarme → it unter zusätzlichem französischen Einfluss entlehnt, einer Zusammenrückung von all'arme → it „zu den Waffen“[1]

Synonyme:

[1, 2] Warnsignal

Oberbegriffe:

[1, 2] Warnung, Signal

Unterbegriffe:

[1] Beschränkungsalarm, Bombenalarm, Ebola-Alarm, Feueralarm, Fliegeralarm, Herzalarm, Hochwasseralarm, Katastrophenalarm, Luftalarm, Multifunktionsalarm, Probealarm, Sturmalarm, Tagesalarm, Weckalarm

Beispiele:

[1] Die Feuerwehr löste rechtzeitig einen Alarm aus.
[1] „Es waren nur Alarme und kein Luftangriff.“[2]
[2] Er stellte den Alarm des Weckers ab und schlief weiter.

Wortbildungen:

Substantive: [1] Alarmanlage, Alarmierung, Alarmsignal, Alarmwesen
Verben: [1] alarmieren

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Alarm
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Alarm
[1] Duden online „Alarm
[1] canoo.net „Alarm
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAlarm

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Alarm“, Seite 27.
  2. Helga Weiss: Und doch ein ganzes Leben. Ein Mädchen, das Auschwitz überlebt hat. Bastei Lübbe, Köln 2013, ISBN 978-3-7857-2456-9, Seite 16.