Abbitte

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[Bearbeiten] Abbitte (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Abbitte die Abbitten
Genitiv der Abbitte der Abbitten
Dativ der Abbitte den Abbitten
Akkusativ die Abbitte die Abbitten

Silbentrennung:

Ab·bit·te, Plural: Ab·bit·ten

Aussprache:

Hörbeispiele: Abbitte, Plural: Abbitten
IPA: [ˈapˌbɪtə], Plural: [ˈapˌbɪtən]

Bedeutungen:

[1] die Bitte um Nachsicht, Verzeihung

Herkunft:

Zusammensetzung von ab und Bitte.

Synonyme:

[1] Bedauern, Beichte, Canossagang, Ehrenerklärung, Entschuldigung, Nachsicht, Pardon, Selbstgeißelung, Selbstkritik, Vergebung, Verzeihung, Widerruf

Oberbegriffe:

[1] Reaktion, Mitteilung

Beispiele:

[1] Leugnen wollt' er nicht, beweisen konnt' er nicht, weil er für das, was er wohl wusste, keine Zeugen hatte, sondern er musst einen Gulden Strafe erlegen, weil er einen ehrlichen Mann Spitzbube geheißen habe und ihm Abbitte tun und dachte bei sich selber: "Teurer Wein!" (Johann Peter Hebel, Eine merkwürdige Abbitte, z.n. Projekt Gutenberg)
[1] Abbitte ist die beste Buße. Nicht mehr tun ist die beste Abbitte. (Die deutschen Sprichwörter, Gesammelt von Karl Simrock, z.n. Projekt Gutenberg)

Redewendungen:

[1] Abbitte leisten, Abbitte tun

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] ~ leisten, ~ tun, öffentliche ~

Abgeleitete Begriffe:

abbitten, Abbittebrief, abbittlich, abbittungsweise

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Abbitte
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Abbitte
[1] canoo.net „Abbitte
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAbbitte

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