taufen

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taufen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich taufe
du taufst
er, sie, es tauft
Präteritum ich taufte
Konjunktiv II ich taufte
Imperativ Singular taufe!
Plural tauft!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
getauft haben
Alle weiteren Formen: Flexion:taufen

Worttrennung:

tau·fen, Präteritum: tauf·te, Partizip II: ge·tauft

Aussprache:

IPA: [ˈtaʊ̯fn̩], Präteritum: [ˈtaʊ̯ftə], Partizip II: [ɡəˈtaʊ̯ft]
Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II:
Reime: -aʊ̯fn̩

Bedeutungen:

[1] transitiv: jemandem die Taufe (und dabei einen Namen) geben
[2] transitiv, allgemein: (feierlich) einen Namen geben

Herkunft:

mittelhochdeutsch toufen, töufen, althochdeutsch toufen, belegt seit dem 9. Jahrhundert[1]

Beispiele:

[1] Der Pfarrer taufte das Baby auf den Namen Pablo.
[2] Das Schiff wurde auf den Namen „Deutschland“ getauft.
[2] „Als er erwachsen wurde, taufte er sich selbst auf den Namen Janosch.“[2]

Redewendungen:

mit Alsterwasser getauft sein
mit Spreewasser getauft sein

Charakteristische Wortkombinationen:

[1, 2] auf den Namen … taufen

Wortbildungen:

[1] Taufbecken, Taufe, Täufer, Täufling, Taufstein
[1, 2] umtaufen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „taufen
[1] canoo.net „taufen
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikontaufen
[1, 2] The Free Dictionary „taufen

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „taufen“, Seite 908.
  2. Angela Bajorek: Wer fast nichts braucht, hat alles. Janosch. Die Biographie. Ullstein, Berlin 2016, ISBN 978-3-550-08125-5, Seite 22. Polnisches Original 2015.