klassisch

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klassisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
klassisch klassischer am klassischsten
Alle weiteren Formen: klassisch (Deklination)

Worttrennung:

klas·sisch, Komparativ: klas·si·scher, Superlativ: am klas·sischs·ten

Aussprache:

IPA: [ˈklasɪʃ], Komparativ: [ˈklasɪʃɐ], Superlativ: [ˈklasɪʃstn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild klassisch (österreichisch) (Info)
Reime: -asɪʃ

Bedeutungen:

[1] Geschichte: die antike Klassik betreffend
[2] Musik, Dichtkunst: stilistische Merkmale der Klassik habend
[3] vollendet, zeitlos geformt
[4] herkömmlich, traditionell, als Vorbild geltend
[5] umgangssprachlich: super, klasse
[6] in typischer Ausprägung, Form

Herkunft:

von mittellateinisch: classicusmustergültig, vorbildlich‘ im 18. Jahrhundert entlehnt; aus lateinisch: classicus „der ersten Bürgerklasse angehörend“; aus classisKlasse[1]

Synonyme:

[1] antik
[3] zeitlos
[4] traditionell, vorbildlich
[5] hervorragend
[6] typisch

Gegenwörter:

[1] mittelalterlich, neuzeitlich
[2] romantisch, modern
[6] einmalig, untypisch

Unterbegriffe:

[1] neoklassisch

Beispiele:

[1] Die klassische Philosophie ist die Grundlage der weiteren Entwicklung.
[2] Die klassische Literatur wird von vielen immer noch geschätzt.
[3] Der Mantel hat ein klassisches Muster.
[4] „Die klassische Ära der industriellen Massenproduktion ist Geschichte, jedenfalls in Europa.“[2]
[6] Das ist ein klassischer Fall von Betrug.

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „klassisch
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „klassisch
[1] canoo.net „klassisch
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonklassisch
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Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 493.
  2. Matthias Platzeck: Zukunft braucht Herkunft. Deutsche Fragen, ostdeutsche Antworten. Hoffmann und Campe, Hamburg 2009, ISBN 978-3455501148, Seite 157.