fatta eld

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fatta eld (Schwedisch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Worttrennung:
fat·ta eld

Aussprache:
IPA: [`fatːa ˈɛ̝ld]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] sich verlieben[1]; in Flammen stehen, Feuer fangen
[2] meist in der Form „fatta eld för något“: sich für etwas begeistern, enthusiastisch werden über etwas[1]; für etwas entflammen, Feuer fangen
[3] wütend werden[1]; fuchsteufelswild werden, auf achtzig sein[2]
[4] in der wörtlichen Bedeutung: etwas fängt an zu brennen[1], entzündet sich, fängt Feuer
wörtlich: „Feuer fassen“

Herkunft:
Eld → sv“ ist das „Feuer“, ein Wort, das in verschiedenen Redewendungen vorkommt. Eine Eigenschaft des Feuers ist die Wärme und so steht es für „Verliebtheit“ wie in Bedeutung [1] der Redewendung fatta eld. Zum Beispiel kann auch das wechselnde Spiel der Flammen im Vordergrund stehen, dann bedeutet es etwa „Bewegung“, „Lebendigkeit“, „Eifer“ oder „Enthusiasmus“. Hierhin gehört die Bedeutung [2]. Es kann auch die heftige Natur des Feuers im Vordergrund stehen und dessen gefährliche, unglücksbringende Natur. Hier bedeutet dann „eld“ etwa „Aufgerührtsein“, „Erschütterung“, „Empörung“, „Zorn“ oder „Wut“. Hierhin gehört die Bedeutung [3].[1]

Beispiele:
[1] Mitt hjärta fattade eld första gången jag såg honom.
Mein Herz stand in Flammen als ich ihn das erste Mal sah.
[2] Hanna fattade eld för astrologi.
Hanna begeisterte sich für Astrologie.
[3] Säg inte ett ord till, han har annars lätt att fatta eld.
Kein Wort mehr, sonst ist er gleich auf achtzig.
[4] En kastrull med olja fattade eld på spisen.
Ein Topf mit Öl fing auf dem Herd Feuer.
Ein Topf mit Öl entzündete sich auf dem Herd.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Schwedischer Wikipedia-Artikel „Lista över svenska idiomatiska uttryck

Quellen:

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Übersetzung aus Svenska Akademiens Ordbok „eld
  2. Hans Schottmann, Rikke Petersson: Wörterbuch der schwedischen Phraseologie in Sachgruppen. LIT Verlag, Münster 2004, ISBN 3-8258-7957-7, Seite 127