auftreiben

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auftreiben (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich treibe auf
du treibst auf
er, sie, es treibt auf
Präteritum ich trieb auf
Konjunktiv II ich triebe auf
Imperativ Singular treib auf!
treibe auf!
Plural treibt auf!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
aufgetrieben haben
Alle weiteren Formen: Flexion:auftreiben

Worttrennung:

auf·trei·ben, Präteritum: trieb auf, Partizip II: auf·ge·trie·ben

Aussprache:

IPA: [ˈaʊ̯fˌtʁaɪ̯bn̩], [ˈaʊ̯fˌtʁaɪ̯bm̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild auftreiben (Info), Lautsprecherbild auftreiben (Info)

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: nach Suche finden
[2] aus einer ruhenden oder liegenden Position zum Aufstehen und Bewegen bringen
[3] sich durch Luft/Gas aufblähen
[4] Handwerk, Technik: mit treibenden Schlägen auf seinen Platz bringen
[5] Landwirtschaft: Vieh an einem Ort sammeln

Herkunft:

Derivation (Ableitung) zum Verb treiben mit dem Derivatem auf-

Sinnverwandte Wörter:

[1] auftun, beschaffen, herbekommen, herzaubern, organisieren
[2] aufjagen, hochjagen
[3] aufblähen, gehen

Gegenwörter:

[1] missglücken

Beispiele:

[1] Ich konnte bisher keinen passenden Zollschlüssel auftreiben.
[1] Sie muss bis zum Wochenende das Geld auftreiben.
[2] Treib die Jungs mal auf, wir wollen los.
[3] Die Leiber trieben auf und dümpelten im Fluss.
[4]
[5] Die Bauern geben vorher an, wieviel Vieh sie auftreiben wollen.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Geld auftreiben
[5] Kühe auftreiben

Wortbildungen:

Auftrieb

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1–5] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „auftreiben
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „auftreiben
[1, 3] The Free Dictionary „auftreiben
[1–3] Duden online „auftreiben
[1–3, 5] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „auftreiben
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalauftreiben

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: auftrieben, Auftrieben, Tiefbauern