abberufen

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abberufen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich berufe ab
du berufst ab
er, sie, es beruft ab
Präteritum ich berief ab
Konjunktiv II ich beriefe ab
Imperativ Singular beruf ab!
berufe ab!
Plural beruft ab!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
abberufen haben
Alle weiteren Formen: Flexion:abberufen

Worttrennung:

ab·be·ru·fen, Präteritum: be·rief ab, Partizip II: ab·be·ru·fen

Aussprache:

IPA: [ˈapbəˌʁuːfn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild abberufen (Info)

Bedeutungen:

[1] transitiv: jemanden von seinem Amt oder seiner Funktion entheben
[2] transitiv, gehoben: sterben lassen

Herkunft:

Ableitung zu berufen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) ab-

Synonyme:

[1] absetzen, entheben, entlassen, rückrufen
[2] abrufen

Gegenwörter:

[1] berufen, einsetzen, ernennen

Beispiele:

[1] Der britische Botschafter wurde abberufen und nach Frankreich versetzt.
[2] Er wurde in die Ewigkeit abberufen.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] einen Minister abberufen
[2] in die Ewigkeit, ins Jenseits, aus dem Leben abberufen

Wortbildungen:

Abberufung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „abberufen
[1] Goethe-Wörterbuch „abberufen
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „abberufen
[1] canoonet „abberufen
[1, 2] Duden online „abberufen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalabberufen
[1, 2] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kulturelle Angelegenheiten (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Mit den neuen amtlichen Regeln. 39. neubearbeitete Auflage. ÖBV, Pädag. Verl., Wien 2001, ISBN 3-209-03116-9 (Bearbeitung: Otto Back et al.; Red.: Herbert Fussy), Seite 21

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: abgerufen, abrufen, berufen