Sukkoth

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Sukkoth (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ

die Sukkoth

Genitiv

der Sukkoth

Dativ

den Sukkoth

Akkusativ

die Sukkoth

[1] „Sukkot in the Synagogue“ von Leopold Pilichowski (1894/95) stellt Sukkoth feiernde Gläubige in der Synagoge dar, die die vier Pflanzenarten des Feststraußes in der Hand halten: ein gebundener Palmzweig (Lulaw), drei Myrtenzweige, zwei Bachweidenzweige sowie eine Zitronatzitrone (Ethrog, auch „Adams-“ oder „Paradiesapfel“)

Alternative Schreibweisen:

Sukkot

Nebenformen:

jüdisch familiär, landschaftlich: Suckes/Sukkes/Zuckes

Worttrennung:

kein Singular, Plural: Suk·koth

Aussprache:

IPA: [zʊˈkoːt][1][2]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sukkoth (Info)
Reime: -oːt

Bedeutungen:

[1] jüdische Religion: alljährliches, fünf Tage nach Jom Kippur begangenes Fest, das sieben Tage, vom 15. bis 21. Tischri, dauert und während dem traditionellerweise in eigens für die Dauer des Festes gebauten Laubhütten (auf Dächern, Terrassen, im Garten, Hof) oder in mit Laub geschmückten Zimmern gegessen (und gewohnt) wird

Herkunft:

Das Wort ist gleichbedeutend hebräischem סֻכּוֹת, סוּכּוֹת‎ (CHA: sukkōṯ) → he[3][4][5] entlehnt (vergleiche »Suckes/Sukkes/Zuckes«, »Zickes«), das eigentlich der Plural des femininen Substantivs סֻכָּה, סוּכָּה‎ (CHA: sukkāh) → heHütte[3][4][5] ist.[6]

Synonyme:

[1] Laubhüttenfest

Oberbegriffe:

[1] Fest, Wallfahrtsfest

Teilbegriffe:

[1] Adamsapfel, Ethrog/Etrog/Essrog, Laubhütte, Lulav/Lulaw/Lulew, Paradiesapfel, Sukka/Zickes

Beispiele:

[1] „Heute bei Sonnenuntergang beginnen die Juden das Fest der Laubhütten, Sukkoth.[7]
[1] „Es nahte Sukkoth, und man verkaufte Ethrog und Lulaw neben Moische Pufeles Eierladen, und als sie nicht aufpaßten, schnappte sich Paul einen Paradiesapfel und zwei Palmzweige und schlenderte pfeifend, als habe er ein lupenreines Gewissen, heim, zu Anna.“[8]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Sukkoth begehen, feiern

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Sukkot
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sukkoth
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Sukkoth
[1] Duden online „Sukkoth
[1] wissen.de – Lexikon „Sukkoth“ mit Verweis auf wissen.de – Lexikon „Laubhüttenfest
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Sukkoth
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 9. Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04059-9, DNB 98178948X (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Sukkoth«.
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort »Sukkoth«, Seite 1303.

Quellen:

  1. Nach Stefan Kleiner, Ralf Knöbl und Dudenredaktion: Duden Aussprachewörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 7., komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage. Band 6, Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-04067-4, DNB 1070833770, Stichwort »Sukkoth«, Seite 816.
  2. Nach Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders et al.: Deutsches Aussprachewörterbuch. Mit Beiträgen von Walter Haas, Ingrid Hove, Peter Wiesinger. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-018202-6, DNB 999593021, Stichwort »Sukkoth«, Seite 964.
  3. 3,0 3,1 Walter Baumgartner ✝, Ludwig Koehler ✝; neu bearbeitet von Walter Baumgartner ✝ und Johann Jakob Stamm, unter Mitarbeit von Zeʾev Ben-Ḥayyim, Benedikt Hartmann, Philippe H. Reymond: Hebräisches und aramäisches Lexikon zum Alten Testament. 3. Auflage. Lieferung Ⅲ: גבט‎ – ראה‎, E.J. Brill, Leiden/New York/København/Köln 1983, ISBN 90-04-07022-2, Stichwort »סֻכָּה‎«, Seite 711.
  4. 4,0 4,1 Jacob Levy; nebst Beiträgen von Prof. Dr. Heinrich Leberecht Fleischer: Neuhebräisches und Chaldäisches Wörterbuch über die Talmudim und Midraschim. Dritter Band. מ‎ – ע‎, F. A. Brockhaus, Leipzig 1883, Stichwort »סוּכָּה‎«, Seite 524–525 (Zitiert nach Digitalisat der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main).
  5. 5,0 5,1 Yaacov Lavi; neu bearbeitet von Ari Philipp, Kerstin Klingelhöfer: Langenscheidt Achiasaf Handwörterbuch Hebräisch–Deutsch. Völlige Neubearbeitung, Langenscheidt, Berlin/München/Wien/Zürich/New York 2004, ISBN 978-3-468-04161-7, DNB 96770877X, Stichwort »סֻכָּה‎«, Seite 399.
  6. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort »Sukkoth«, Seite 1303.
  7. Uwe Johnson: Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. [Band 1], Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1970, Seite 187.
  8. Jan Koneffke: Paul Schatz im Uhrenkasten. 1. Auflage. DuMont Buchverlag, Köln 2000, ISBN 3-7701-5219-0, Seite 110.
  9. Lavinia Cohn-Sherbok, Dan Cohn-Sherbok: A Popular Dictionary of Judaism. Curzon Press, Richmond 1995, ISBN 0-7007-0357-8 (Pbk), ISBN 0-7007-0366-7 (Hbk), Stichwort »SUKKOT«, Seite 170 (Zitiert nach Google Books).
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 10,4 10,5 10,6 10,7 10,8 Office québécois de la langue française (Herausgeber): Le grand dictionnaire terminologique. Stichwort „Soukkot“.
  11. [Françoise Armengaud, Michel Garel, Roland Goetschel et al.]: Dictionnaire du Judaïsme. Encyclopædia Universalis, Paris 2016, ISBN 978-2-8522-9142-3, Stichwort »SUKKOT«, Seite [ohne Seitenangabe] (E-Book; zitiert nach Google Books).
  12. Yvonne Ogé; préface de Pierre de Givenchy: Judaïsme, christianisme, islam. Initiation aux trois religions monothéistes. L’Harmattan, Paris/Montréal et al. 2001, ISBN 2-7475-0489-1, Stichwort »SOUCCOTH«, Seite 48 (Zitert nach Google Books).

Deklinierte Form[Bearbeiten]

Worttrennung:

Suk·koth

Aussprache:

IPA: [zʊˈkoːt][1][2]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sukkoth (Info)
Reime: -oːt

Grammatische Merkmale:

  • Nominativ Plural des Substantivs Sukka
  • Genitiv Plural des Substantivs Sukka
  • Dativ Plural des Substantivs Sukka
  • Akkusativ Plural des Substantivs Sukka
Sukkoth ist eine flektierte Form von Sukka.
Alle weiteren Informationen findest du im Haupteintrag Sukka.
Bitte nimm Ergänzungen deshalb auch nur dort vor.

Quellen:

  1. Nach Stefan Kleiner, Ralf Knöbl und Dudenredaktion: Duden Aussprachewörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 7., komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage. Band 6, Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-04067-4, DNB 1070833770, Stichwort »Sukkoth«, Seite 816.
  2. Nach Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders et al.: Deutsches Aussprachewörterbuch. Mit Beiträgen von Walter Haas, Ingrid Hove, Peter Wiesinger. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-018202-6, DNB 999593021, Stichwort »Sukkoth«, Seite 964.