Jom Kippur

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Jom Kippur (Deutsch)[Bearbeiten]

Wortverbindung, Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Jom Kippur

die Jom Kippur

Genitiv des Jom Kippur

der Jom Kippur

Dativ dem Jom Kippur

den Jom Kippur

Akkusativ den Jom Kippur

die Jom Kippur

Worttrennung:

Jom Kip·pur, Plural: Jom Kip·pur

Aussprache:

IPA: [ˈjoːm kɪˈpuːɐ̯], Plural: [ˈjoːm kɪˈpuːɐ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Jom Kippur (Info), Plural:

Bedeutungen:

[1] höchster jüdischer Festtag, der alljährlich (vom Sonnenuntergang des 9. Tischri bis zum Sonnenuntergang des 10. Tischri) begangen wird und den letzten der zehn mit dem Neujahrstag einsetzenden Bußtage markiert

Herkunft:

Entlehnung aus hebräischem יוֹם כִּפּוּר‎ (CHA: yōm kipūr) → heTag der Versöhnung[1][2]

Synonyme:

[1] Versöhnungsfest, Versöhnungstag

Oberbegriffe:

[1] Fest, Festtag

Beispiele:

[1] „Aber zum Versöhnungstag Jom Kippur, dem heiligsten Datum des jüdischen Kalenders, wird der monotone Gesang aus den Synagogen in Tel Aviv meist von fröhlichem Kindergeschrei übertönt.“[3]
[1] „Der Ritus, den vor allem streng gläubige Juden vor dem jüdischen Versöhnungstag Jom Kippur vollziehen, erinnert daran, dass sündige Menschen ihr Lebensrecht verwirkt haben. Nach der Überlieferung richtet Gott an Jom Kippur über sie, nur wer Abbitte leistet, darf weiter leben.“[4]
[1] „In der nordisraelischen Stadt Akko sind an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, die schwersten Unruhen seit Jahren zwischen arabischen und jüdischen Einwohnern ausgebrochen.“[5]
[1] „Es war Jom Kippur, Versöhnungstag, der höchste religiöse Feiertag im jüdischen Kalender.“[6]
[1] „In Buenos Aires hatte er sich an Rosch Haschana und an Jom Kippur immer eine Eintrittskarte für die Synagoge gekauft, aber niemand hatte ihn dort gekannt.“[7]

Wortbildungen:

Jom-Kippur-Krieg

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 908.
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 669.
[1] Wikipedia-Artikel „Jom Kippur
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalJom+Kippur

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 908.
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 669.
  3. Gil Yaron: Rund ums Rad. Nicht nur die Umwelt profitiert in Israel vom Fahrrad-Boom. In: Jüdische Zeitung Online. Oktober 2007, ISSN 1861-4442 (URL, abgerufen am 17. Juli 2015).
  4. Ulrike Putz: Jüdischer Feiertag Jom Kippur: Die stummen Stunden Israels. In: Spiegel Online. 9. Oktober 2008, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 14. März 2010).
  5. Konflikt in Israel: Krawalle am Versöhnungstag. In: sueddeutsche.de. 10. Oktober 2008, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 14. März 2010).
  6. Peter Lagerquist: Anlass zur Unruhe. In: Le Monde diplomatique Online. Deutschsprachige Ausgabe. Nummer 8759, 12. Dezember 2008 (übersetzt von Niels Kadritzke), ISSN 1434-2561, Seite 14–17 (URL, abgerufen am 17. Juli 2015).
  7. Isaac Bashevis Singer: Max, der Schlawiner. Roman. Axel Springer Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-942656-32-0, Seite 128 (Englisches Original 1991).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Compur®, Jodhpur