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Ausdrücke, die ich interessant finde[Bearbeiten]

  • zeit + Genitiv
  • eine rote Welle (die Markierung, mit der jede Falschschreibung (dank Firefox, Office usw.) versehen ist).

Sachen, die ich verbessern/vervollständigen will[Bearbeiten]

  • ‚baltische‘ Wörter (nicht im Sinne von „aus einer baltischen Sprache entlehnt“, sondern „Baltikum betreffend“):
    Barter (Barter?, Barten) aus Barten, Ermländer, Ermeländer, x (Ermländer, Ermeländer, Warmienser, „Hermini und Jarmensis“) aus Ermland / Warmien, x (Galinder, Galinden) aus Galinden / Galindien, '(Kulmerland, Kulmland, Kulm?)', Nadrauer? (Nadrauen?, Nadrauer) aus Nadrauen, Natanger (Natanger, Natangen) aus Natangen, '(Lubava / Lubawa (Michelauer Land / Michelau))', x (Pogesanen?, Pogesanen) aus Pogesanien, '(Pomerellen)', x (Pomesanier, Pomesaner, Pomesanen) aus Pomesanien, Samländer, Same??/Samer??? (Samländer, Samen) aus Samland, Sasse (Sassen) aus Sassen, Schalauer (Schalauen, Schalauer) aus Schalauen, Sudauer? (Sudauen?, Sudauer) aus Sudauen. (Kuren, Pollexianen, Sudawiten)
    • Sassen: pruß. *Sasno oder *Sasna; poln.: ziemia sasinska oder saska; Latein: terra Sossinensia; alternative Schreibweise: Sassin, Soysin, Sausyn, Sossen, Czossen, Czossin, Zossin
    • Aus dem Vergleiche aber ergiebt sich, dass Preussens Eintheilung in Landschaften keineswegs bestimmt und unveränderlich war. Einstimmig aber werden als besondere Landschaften angeführt: Kulmerland, Pomesanien, Natangen, Barten, Samland, Galinden, Sudauen, Nadrauen, Schalauen. Culmerland.[1]
    • Wir ersehen hieraus, daß Preußens Einteilung in Landschaften keineswegs bestimmt und unveränderlich war. Einstimmig aber werden als besondere Landschaften angeführt: „Kulmerland, Pomesanien, Natangen, Barten, Samland, Galinden, Sudauen, Nadrauen und Schalauen.“ [...] Dann folgen als Anwohner des frischen Haffs die Pogesanen. [...] Nördlich über denselben die Warmienses. Die Grenzen dieser Landschaft, in Urkunden häufig auch Ermland genannt, waren [...] im Süden Bartenland. Rings um sie wohnten also Pogesanen, Barten und Natangen. Die Grenze gegen Süden war z. T. ungenau und fiel wahrscheinlich großenteils mit der des späteren Bistums Ermland zusammen. Die Bewohner werden als Hermini und Jarmensis mit den Samen bereits im 11. Jahrhundert als Unterworfene [...] erwähnt. Die Nordnachbaren dieser Ermländer waren die Natangen. Sie wohnten vom frischen Haff an dem Südufer des Pregel bis zur Alle hin, iher Ostgrenze. Nördlich vom Pregel und vom frischen Haff bis zur kurischen Nehrung und zum kurischen Haff, im Westen vom Meere begrenzt, erstreckte sich die Halbinsel Samland. [...] Auf dem Ostufer der Alle, im Norden bis zum Pregel, im Osten bis etwa zur Angerapp saßen die Barten, deren Landschaft in Groß- und Klein-Barten zerfiel. Sie waren somit Nachbaren der Natangen im Westen, der Nadrauer im Norden und z. T. im Osten, der Galinden im Süden und Osten. [...] nadrauische [...] Kuren, Litauer, Pollexianen und Nadrauer waren ringsum die Nachbaren. Die Bewohner, welche Dusburg Galinditai nennt, sind entschieden die Galindai des Ptolemaios. [...] In Nordost waren ihre Nachbaren die Sudawiten, wie dusburg den Namen der Sudinoi des Ptolemaios wiedergibt.[2]
    • Sobald ein Pruße in ein kulmisches (mehrheitlich von Deutschen besiedeltes) Dorf zog,[3]
    • Die Preussen waren ebenfalls ein Küstenvolk [...] und bestanden aus elf Völkerschaften: a) Schalauer, sie wohnten an den Mündungen des Niemen am kurischen Haf. b) Nadrower, gränzten südlich an sie [...]. c) Samländer, westliche Nachbarn der Nadrower, wischen dem Meere und Pregel. d) Natanger, am linken Ufer der Pregelmündung, südliche Nachbarn der Samländer. Westlich an die Natanger gränzten e) die Ermeländer, westlich an diese f) die Pogesaner oder Hoggerländer. Westlich an sie g) die Pomesaner bis an das rechte Ufer der Weichsel. Südlich von diesen auch an der Weichsel lag h) das Culmerland. i) Galinder Land [...][4]
    • Februar 1249 [...] beschloß der Deutsche Orden, den Aufbau des Pfarrnetzes den prußischen Stammesgemeinschaften der Pomesaner, der Warmienser und der Natanger aufzuerlegen. Die Prußen aus Pomesanien versprachen 12 Kirchen, die Warmienser 6 Kirchen und die Natanger 3 weitere Kirchen zu errichten.[5]
    • Dass aber längs der Weichsel von Danzig ab bis nach dem jetzigen Polen hinein eine andere Völkerschaft Vesten und Niederlassungen inne hatte, welche sich ganz unzweifelhaft als Sitze von Dänen und Jüten, vielleicht Gothen, nachweisen lassen — dass ferner der Löbauer Kreis von einer, wie es scheint, germanischen Völkerschaft, den Sassen, bewohnt war und weiterhin im Süden der Provinz Masovier sassen, so dass für einen exclusiv Pruzischen Stamm — wenn man einen solchen durchaus als einen besonderen behaupten will, was sich schwer durchführen lässt — nur das Land zwischen Drewenz und Pregel etwa übrig bleibt.[6]
    • In dem Halbkreise, welchen die obere Drewenz von ihrer Quelle bis gegen Strassburg hin bildet, lagen die Territorien Löbau und Sassen, südlich bis zur polnischen Grenze hin ausgedehnt. [...] er hoffte dabei, nicht nur in Löbau, sondern auch in Sassen und Galinden seine Herrschaft auszubreiten.[7]
    • Ausserdem gehörten dem Kapitel schon um 1388 zwei Dörfer in Barten, Heinrichsdorf und Santoppen.[8]
    • In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gab es die meisten unbesetzten Pfarreien — trotz des früheren hohen Sättigungsgrades — in Pomesanien, im südlichen Samland und im Ermland sowie in der Landschaft Sassen, dort wo in den Jahren 1519-1521 die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Polen und dem Ritterorden stattgefunden hatten.[9]
    • Zwar die Samländer, für ihre Geiseln zitternd, duldeten und beteten auf vorgeschriebene Weise; allein ihre Nachbarn, die frommen Nadrauer, die wilden Schalauer, die muthigen Sudauer, knirschten, weil die mächtigen Samen für Freyheit und Götter nicht alles gewagt; [...] Ein Nadrauer bestätigte ihm die Nachricht, daß die alten Preußen mit grauen Feldsteinen aus solchem Holze Feuer geschlagen, und durch Reiben die Flamme entzündet hätten.[10]
    • ein gewisser Adameit, mit Vornamen Witold, ein Ermländer ‒ ›wie er im Buch steht‹, hätte man sagen können, wenn über Ermland [...][11]
    • Carl Aigner, ein Ermländer, trat den 13. Mai 1794 ein und blieb im Genusse bis zum 18. Juni 1795.[12]
    • Bekanntlich ist letzterer dadurch entstanden, daß ein Ermländer Schullehrer, der wegen Nichtanerkennung der Infallibilität päpstlich interdicirt war, staatlich gehalten wurde.[13]
    • Dr. Willich, ein Ermländer, soll einige Kantische Schriften ins Englische übersetzt haben.[14]
    • Nachdem ein bekehrter Preuße von edlem Stamme, Pomande mit Namen, Rückfall heuchelnd die Häupter der Ermländer, Natanger und Barter dazu verleitet hatte sich auf einmal insgesammt vor Balga zu lagern, überfiel man sie aus der Burg [...][15]
    • Der Samländer spricht, um einstweilen bei den Deutschen stehen zu bleiben, einen andern Dialect als der Natanger; einen neuen von beiden verschiedenen bietet uns der Ermländer, wieder ganz anders spricht der Oberländer [...][16]
    • den anderen der Land-Meister wider die Pogesaner / oder Hockerländer: [...] der Pogesaner / Samogiten und Litauer Anschlag [w]ider den Orden entdeckt: [17]
    • Nach Dusb. war Sarecka ein Schalauer.[18]
    • Von einem Verrat, bei dem 100 Christen den Tod fanden: Im Jahre des Herrn 1285 brüstete sich ein Schalauer mit Namen Girdilo, der ehemals vor seiner Bekehrung unter den Seinen in hohem Ansehen stand, daß er großartige Dinge gegen die Litauer vollbringen könne.[19]
    • Der Sitz der Schalauen, welche in ächten Handschriften vielleicht Slauanoi genannt werden, war vermöge einer genaueren Angabe der Charte des Agathodämons, zwischen dem Flusse Turuntus und den budinischen Bergen, [...][20]
    • Noch rechtzeitig zwar kam zu seiner Rettung sein leiblicher Bruder Hermann, der auch bei dem Heere stand, herangesprengt, und mancher Same wurde noch erschlagen. [...] Also die Samen fühlten den Muth und die Kraft, sich gegen den Orden zu erheben, [...] unter ihnen namentlich in rühmenswerther Bravheit der Same Sclode von Quednau; [...][21]

Quellen:

  1. Albert Ulrici aus Kirchsteitz, Die Völker am Ostseebecken bis zu Anfang des XII. Jahrhunderts, eine Inauguraldissertation zur Erlangung der Doctorwürde (1875), Seite 48 (mit ss statt das ß, das in dem 1880 neuveröffentlichten Buch steht, und th statt t, sic.)
  2. Albert Ulrici, Land und Volk der Aisten, in der Zeitschrift für wissenschaftliche Geographie, 1. Jahrgang (1880), herausgegeben von J. I. Kettler, Seiten 107-108
  3. Anne Klammt, Mittelalterliche Eliten und Kulturtransfer östlich der Elbe, Seite 188
  4. Georg Friedrich Creuzer, Symbolik und Mythologie der alten Völker, fortgesetzt von Franz Joseph Mone, 5. Bänder, (1822), Seite 10
  5. Alexander Patschovsky, Thomas Wünsch, Das Reich und Polen: Parallelen, Interaktionen und Formen (2003), Seite 235
  6. Gottesidee und Cultus bei den alten Preussen (1870), Seite 73
  7. Max Töppen, Historisch-comparative Geographie von Preussen (1858), Seiten 10 und 79
  8. Max Töppen, Historisch-comparative Geographie von Preussen (1858), Seiten 154
  9. Archiv für Reformationsgeschichte, 99. Band, Seite 288
  10. August von Kotzebue, Preußens ältere Geschichte, 1. Band (1808), Seiten 226 und 296
  11. Edzard Schaper, Gesammelte Erzählungen (1966), Seite 434
  12. Zeitschrift für die Geschichte und Alterthumskunde Ermlands, herausgegeben von Eichhorn, 2. Band, 4.‒6. Hefte, Jahrgang 1861‒1863, Seite 317
  13. Fürst Bismarck nach seiner Entlassung, Jobs Penzler, 6. Band (1898), Seite 5
  14. Kantiana, Beiträge zu Immanuel Kants Leben und Schriften, herausgegeben von Rudolph Reicke (1860), Seite 32
  15. Karl Lohmeyer, Geschichte von Ost- und Westpreussen, 1. Abteilung (1880), Seite 77
  16. Neue Preußische Provinzial-Blätter, herausgegeben von A. Hagen, 5. Band (1848), Seiten 4‒5
  17. Bericht von Ihro Durchleuchtigkeit / Herrn / Herrn Ludwig Anton / [...] Teutsch-Odrens Ritters / am 10ten Decembris / Anno 1679., in Historischer Bericht von dem Marianisch-Teutschen Ritter-Orden, zusammen getragen durch Johann Caspar Venatorn (1680), Seiten 22 und 69
  18. Simon Grunau's preussische Chronik, herausgegeben von M. Perlbach, 1. Band, Tractat 1-14 (1876), Seite 459
  19. Chronik des Preussenlandes, von Peter von Dusburg, ins Deutsche übersetzt von Dieter Wojtecki, Seite 343
  20. Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Teutschland, 1. Band (1776), Seite 94
  21. Albert Ludwig Ewald, Die Eroberung Preußens durch die Deutschen, 1. Buch (1872), Seiten 5, 42 und 144