Bedrängnis

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Bedrängnis (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f, n[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2

Plural

Nominativ die Bedrängnis das Bedrängnis

die Bedrängnisse

Genitiv der Bedrängnis des Bedrängnisses

der Bedrängnisse

Dativ der Bedrängnis dem Bedrängnis
dem Bedrängnisse

den Bedrängnissen

Akkusativ die Bedrängnis das Bedrängnis

die Bedrängnisse

Anmerkung:

früher war auch das Neutrum[1] üblich, in aktuellen Wörterbüchern wird nur noch das Femininum geführt

Worttrennung:

Be·dräng·nis, Plural: Be·dräng·nis·se

Aussprache:

IPA: [bəˈdʁɛŋnɪs]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Bedrängnis (Info)
Reime: -ɛŋnɪs

Bedeutungen:

[1] schwierige, unangenehme Lage

Herkunft:

zusammengesetzt aus dem Stamm des Verbs bedrängen und dem Suffix -nis

Sinnverwandte Wörter:

[1] Ausweglosigkeit, Bedrängung, Bredouille, Dilemma, Krise, Misslichkeit, Not, Notlage, Schwierigkeiten, Verlegenheit, Zwangslage

Beispiele:

[1] „Die beharrliche Strategie des Quintus Fabius Maximus, die Siege des Marcus Claudius Marcellus in Sizilien, die Erfolge des Publius Cornelius Scipio in Hispanien und das militärische Geschick des Marcus Livius Salinator und Gaius Claudius Nero in Italien brachten den immer noch unbesiegten Hannibal in Bedrängnis und zwangen ihn, aus Italien abzuziehen.“[2]
[1] Nicht des Sieges laute Freude kann die Angst der Seele mindern, oder das Bedrängnis lindern. (1820)[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] in Bedrängnis, in Bedrängnis kommen, in Bedrängnis geraten, in (große) Bedrängnis bringen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bedrängnis
[1] canoonet „Bedrängnis
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBedrängnis
[1] The Free Dictionary „Bedrängnis

Quellen:

  1. Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Bedrängnis
  2. Pedro Barceló: Kleine römische Geschichte. Sonderausgabe, 2., bibliographisch aktualisierte Auflage. Primus Verlag, Darmstadt 2012, ISBN 978-3534250967, Seite 38.
  3. Theatralisches Quodlibet oder sämmtliche dramatische Beyträge, Karl Meisl, Wenzel Müller. Abgerufen am 8. September 2015.