zänkisch

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zänkisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
zänkisch zänkischer am zänkischsten
Alle weiteren Formen: zänkisch (Deklination)

Worttrennung:

zän·kisch, Komparativ: zän·ki·scher, Superlativ: am zän·kischs·ten

Bedeutungen:

[1] streitsüchtig, Streit suchend, Zank und Ärger verbreitend

Herkunft:

Adjektiv streitsüchtig (1. Hälfte 16. Jahrhundert), zuvor zankisch (2. Hälfte 15. Jahrhundert). [1]

Beispiele:

[1] „Ziazaa, nach dem Aberglauben des Mittelalters ein Wunderstein von verschiedener Farbe, sollte die Eigenschaft haben denjenigen, welcher ihn bei sich trägt, zänkisch zu machen und ihm schwere Träume zu bereiten.“[2]
[1] Als besonders Beispiel gilt die Gattin des Sokrates, die Xanthippe, da sie gewöhnlich als sehr mürrisch und zänkisch geschildert und von ihr mehre ungünstige Anekdoten erzählt werden, sprüchwörtlich eine böse, zanksüchtige Ehefrau.[3]
[1] „Fritz war so zänkisch, daß er sich mit Niemanden vertrug.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart „zaenkisch
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „zänkisch
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „zänkisch
[1] canoo.net „zänkisch
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonzänkisch
[1] The Free Dictionary „zänkisch
[1] Duden online „zänkisch

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort „zänkisch“.
  2. Pierer's Universal-Lexikon, Band 19. Altenburg 1865, Seite 598, unter: „Ziazaa“.zänkisch
  3. Pierer's Universal-Lexikon, Band 19. Altenburg 1865, Seite 449, unter: Xanthippe“.zänkisch
  4. Karoline Stahl: Fabeln, Mährchen und Erzählungen für Kinder. Nürnberg 21821, Seite: 173. „zänkisch