krümmen

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krümmen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb, regelmäßig[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich krümme
du krümmst
er, sie, es krümmt
Präteritum ich krümmte
Konjunktiv II ich krümmte
Imperativ Singular krümme
krümm
Plural krümmt
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gekrümmt haben
Alle weiteren Formen: krümmen (Konjugation)

Worttrennung:

krüm·men, Präteritum: krümm·te, Partizip II: ge·krümmt

Aussprache:

IPA: [ˈkʀʏmən], Präteritum: [ˈkʀʏmtə], Partizip II: [ɡeˈkʀʏmt]
Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II:

Bedeutungen:

[1] transitiv: krumm machen
[2] reflexiv: (allmählich) krumm werden
[3] reflexiv: eine ungerade Körperhaltung annehmen
[4] reflexiv: im Verlauf ungerade werden, in Kurven/Biegungen verlaufen, einen Bogen machen

Herkunft:

zu krumm; mittelhochdeutsch krümben → gmh, althochdeutsch chrumben → goh[1]

Synonyme:

[1] beugen, biegen

Beispiele:

[1]

Redewendungen:

[1] jemandem kein Haar krümmen

Charakteristische Wortkombinationen:

[1, 2] etwas/sich mit der Zeit krümmen
[3] sich (vor Lachen) krümmen; — sich sehr amüsieren; sich vor Schmerz(en) krümmen
[4] eine Linie, ein Fluss/Weg krümmt sich

Wortbildungen:

Krümmen, Krümmer, Krümmung; einkrümmen, verkrümmen, zusammenkrümmen; gekrümmt, krümmend

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 3–4] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 „krümmen“, Seite
[1–4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „krümmen
[1–3] canoo.net „krümmen
[1–4] The Free Dictionary „krümmen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonkrümmen

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 „krümmen“