Kamille
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Kamille (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, f [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Kamille | die Kamillen |
| Genitiv | der Kamille | der Kamillen |
| Dativ | der Kamille | den Kamillen |
| Akkusativ | die Kamille | die Kamillen |
Worttrennung:
- Ka·mil·le, Plural: Ka·mil·len
Aussprache:
- IPA: [kaˈmɪlə], Plural: [kaˈmɪlən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
- Reime: -ɪlə
Bedeutungen:
- [1] Botanik: zur Familie der Korbblütler gehörende, zur Krampf- und Schmerzlösung benutzte Pflanze
Herkunft:
- [1] mittelhochdeutsch gamille → gmh, kamille → gmh; von mittellateinisch camomilla → la, lateinisch chamaemelon → la „Kamille“; aus altgriechisch χαμαίμηλον (chamaímēlon) → grc „Kamille; eigentlich: Erdapfel“, einer Zusammensetzung aus χαμαί (chamaí) → grc „auf dem Boden“ und μηλον (mēlon) → grc „Apfel“, da die Kamille wie manche Äpfel duftet [1]
Synonyme:
- [1] Echte Kamille, Kamelle, wissenschaftlich: Matricaria chamomilla, Matricaria recutita
Gegenwörter:
Oberbegriffe:
- [1] Pflanze, Unkraut, Hausmittel, Korbblütler
Unterbegriffe:
Beispiele:
- [1] „Die Echte Kamille wirkt entzündungshemmend, beruhigend und schweißtreibend.“[2]
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Kamille“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Kamille“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kamille“
- [1] canoo.net „Kamille“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kamille“
Quellen:
- ↑ Günther Drosdowski (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 2. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1989, ISBN 3-411-20907-0, Kamille, Seite 322.
- ↑ Hans Wilhelm Smolik, Sabine Smolik-Pfeifer: Pflanzen und Tiere in Deutschland. d. grosse Naturführer in Farbe. Naumann und Göbel, Köln 1985, DNB 860151433, Seite 76.
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