Hagebutte

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9. Wort der Woche.

[Bearbeiten] Hagebutte (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

[1] Hagebutten im Spätherbst
Kasus Singular Plural
Nominativ die Hagebutte die Hagebutten
Genitiv der Hagebutte der Hagebutten
Dativ der Hagebutte den Hagebutten
Akkusativ die Hagebutte die Hagebutten

Worttrennung:

Ha·ge·but·te, Plural: Ha·ge·but·ten

Aussprache:

IPA: [ˈhaːɡəˌbʊtə], Plural: [ˈhaːɡəˌbʊtn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Botanik: Frucht verschiedener Heckenrosenarten
[2] Botanik, umgangssprachlich: Pflanze verschiedener Heckenrosenarten, meist ist die Hundsrose gemeint

Herkunft:

entstanden aus den mittelhochdeutschen Begriffen hagen (Dornbusch) und butte (rundlicher Gegenstand)[1]; abgeleitet vom althochdeutschen haganbutta, zusammengesetzt aus hagan (Vorläufer von hagen) und butta (Vorläufer von butte)[2]
Das Wort ist seit dem 15. Jahrhundert üblich. Im Frühneuhochdeutschen gab es daneben das maskuline Wort hagenbutz.[3]

Synonyme:

[1] Rosenapfel, veraltet: Hagerose
[2] Heckenrosen, veraltet: Hagendorn

Oberbegriffe:

[1] Sammelnussfrucht
[2] Pflanze

Unterbegriffe:

[2] Heckenrose, Hundsrose, Kartoffelrose

Beispiele:

[1] Hagebutten sind nicht giftig.
[2] Ich habe heute zwei Hagebutten gepflanzt.

Abgeleitete Begriffe:

[1] Hagebuttentee
[2] Hagebuttenstrauch

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Mitteldeutsch:
    • Pfälzisch: [1] Arschkitzel f, Arschkratzel f, Arschkitzelche, Haa(n)buddel, Hanoddel, Hawoddel

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Hagebutte
[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Hagebutte
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hagebutte
[1, 2] canoo.net „Hagebutte
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonHagebutte
[1] The Free Dictionary „Hagebutte

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9
  2. Köbler, Gerhard, Althochdeutsches Wörterbuch1993Wiktionary:Literaturliste
  3. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, unter „Hag“, Seite 494
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