bähen

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bähen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb (rösten)[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich bähe
du bähst
er, sie, es bäht
Präteritum ich bähte
Konjunktiv II ich bähte
Imperativ Singular bähe!
Plural bäht!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gebäht haben
Alle weiteren Formen: Flexion:bähen

Worttrennung:

bä·hen, Präteritum: bäh·te, Partizip II: ge·bäht

Aussprache:

IPA: [ˈbɛːən]
Hörbeispiele:
IPA österreichisch: [ˈbɛːən], [ˈbɛːn][1]
Reime: -ɛːən

Bedeutungen:

[1] transitiv, Gastronomie, süddeutsch, österreichisch, schweizerisch: toasten, rösten (von Brot)

Herkunft:

[1] Erbwort von mittelhochdeutsch bæhen → gmh, bæn → gmh, althochdeutsch bāen → gohwärmen, mit erweichenden Umschlägen heilen“, in ursprünglicher Bedeutung „wärmen, rösten“; verwandt mit backen[2]

Beispiele:

[1] Ich bähe ein Brot.
[1] Möchtest du dein Brot bähen?

Wortbildungen:

Konversionen: Bähen, bähend, gebäht
Substantive: Bähung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „bähen
[1] canoonet „bähen
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Stichwort „bähen“.
[1] Duden online „bähen
[1] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Auf der Grundlage des amtlichen Regelwerks. 41., aktualisierte Auflage. ÖBV, Wien 2009, ISBN 978-3-209-06875-0 (Bearbeitung: Otto Back et al.; Red.: Herbert Fussy, Ulrike Steiner), Seite 86, Eintrag „bähen“.

Quellen:

  1. Rudolf Muhr: Österreichisches Aussprachewörterbuch, österreichische Aussprachedatenbank (Adaba). Peter Lang; Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-631-55414-2, DNB 986461431, Seite 108.
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 240, Eintrag „bähen“.

Verb (blöken)[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich bähe
du bähst
er, sie, es bäht
Präteritum ich bähte
Konjunktiv II ich bähte
Imperativ Singular bähe!
Plural bäht!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gebäht haben
Alle weiteren Formen: Flexion:bähen

Worttrennung:

bä·hen, Präteritum: bäh·te, Partizip II: ge·bäht

Aussprache:

IPA: [ˈbɛːən]
Hörbeispiele:
IPA österreichisch: [ˈbɛːən], [ˈbɛːn][1]
Reime: -ɛːən

Bedeutungen:

[1] intransitiv, umgangssprachlich von Schafen: blöken

Herkunft:

[1] Derivation von der Interjektion bäh!

Beispiele:

[1] Studer lag in der Küche auf einem Lager aus Alfagras, Schafe bähten, und das feuchte Weinen eines Lammes klang wie Kinderklage …[2]
[1] Das Lamm bähte klagend, und Elías' knochige Hand fuhr liebevoll über das gelockte Fell, während er mit der anderen die Milchschale beiseitestellte und sich stöhnend aufrichtete.[3]

Wortbildungen:

Konversionen: Bähen, bähend, gebäht
Substantive: Bählamm, Bähschaf

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „bähen
[1] canoonet „bähen

Quellen:

  1. Rudolf Muhr: Österreichisches Aussprachewörterbuch, österreichische Aussprachedatenbank (Adaba). Peter Lang; Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-631-55414-2, DNB 986461431, Seite 108.
  2. Friedrich Glauser: Gesammelte Krimis. 26 Titel in einem Buch. e-artnow, 2015, ISBN 9788026840626, Seite 50 (zitiert nach Google Books).
  3. Dagmar Trodler: Der letzte lange Sommer. Island-Roman. Blanvalet Taschenbuch Verlag, 2009, ISBN 9783641029609, Seite 52 (zitiert nach Google Books).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: blähen