Trance

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Trance (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Trance die Trancen
Genitiv der Trance der Trancen
Dativ der Trance den Trancen
Akkusativ die Trance die Trancen

Worttrennung:

Tran·ce, Plural: Tran·cen

Aussprache:

IPA: [tʀɑ̃ːs], Plural: [tʀɑ̃ːsn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] schlafähnlicher Bewusstseinszustand

Herkunft:

im 20. Jahrhundert von englisch trance → en entlehnt, das auf altfranzösisch trance → fr „Verscheiden, Angstzustand“ zurückgeht[1]

Oberbegriffe:

[1] Bewusstseinszustand

Beispiele:

[1] Viele Drogen versetzen den Konsumenten in eine Trance.
[1] Wir haben uns in eine Trance getanzt.
[1] „Er war ein wandelndes Lexikon, und am Ende der Stunde wachte er wie aus einer Trance auf und wunderte sich, wie schnell die Zeit verflogen war.“[2]
[1] „Im täglichen Leben aber führten meine Beobachtungssysteme und all meine anderen seltsamen Spleens dazu, dass ich viel Zeit wie in Trance herumsitzend oder -liegend verbrachte, in Gedanken versunken, nur mit mir selbst beschäftigt.“[3]

Wortbildungen:

Trancezustand

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Trance
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Trance
[*] canoo.net „Trance
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonTrance
[1] The Free Dictionary „Trance
[1] Duden online „Trance

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Trance“, Seite 924.
  2. Luigi Brogna: Das Kind unterm Salatblatt. Geschichten von meiner sizilianischen Familie. 7. Auflage. Ullstein, Berlin 2010, ISBN 978-3-548-26348-9, Seite 339
  3. Hanns-Josef Ortheil: Die Erfindung des Lebens. Roman. btb, München 2011, ISBN 978-3-442-73978-3, Seite 41.

Ähnliche Wörter:

Chance