Komet

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Komet (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Komet

die Kometen

Genitiv des Kometen

der Kometen

Dativ dem Kometen

den Kometen

Akkusativ den Kometen

die Kometen

[1] Bahn eines Kometen um die Sonne
[1] der Komet 67P/Tschurjumow-Gerassimenko

Nicht mehr gültige Schreibweisen:
Comet

Worttrennung:
Ko·met, Plural: Ko·me·ten

Aussprache:
IPA: [koˈmeːt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Komet (Info)
Reime: -eːt

Bedeutungen:
[1] Astronomie: kleiner Himmelskörper, der sich auf einer stark elliptischen Bahn um die Sonne bewegt und zumindest in den sonnennahen Teilen seiner Bahn eine durch Ausgasen erzeugte Koma aufweist

Symbole:
[1]

Herkunft:
von gleichbedeutend lateinisch cometa → la, cometes → la im 14. Jahrhundert entlehnt; von griechisch κομήτης (komḗtēs) → el = „Haarstern“, abgeleitet von κόμη (kómē) → el = „Haupthaar[1][2]

Synonyme:
[1] Bartstern, Haarstern, Schwanzstern, Schweifstern

Oberbegriffe:
[1] Himmelskörper

Unterbegriffe:
[1] Zielkomet

Beispiele:
[1] Im Altertum und dem Mittelalter wurden Kometen häufig als Schicksalsboten oder Zeichen der Götter angesehen.
[1] „So verlosch der Komet wieder, ohne daß ihn jemand (vermutlich auch außerhalb der astronomischen Fachwelt) in seiner ganzen Schönheit gesehen hatte.“[3]

Wortbildungen:
kometenhaft
Kometenkern, Kometensonde

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Komet
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Komet
[1] canoonet „Komet
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKomet

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 428.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 512.
  3. Jens Rehn, Nachwort von Ursula März: Nichts in Sicht. Schöffling, Frankfurt/Main 2018, ISBN 978-3-89561-149-0, Seite 161.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: kommen (kirchlicher Imperativ: kommet)