Dinkel
Erscheinungsbild
Dinkel (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, m
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Dinkel | die Dinkel |
| Genitiv | des Dinkels | der Dinkel |
| Dativ | dem Dinkel | den Dinkeln |
| Akkusativ | den Dinkel | die Dinkel |
Worttrennung:
- Din·kel, Plural: Din·kel
Aussprache:
Bedeutungen:
- [1] Botanik: einjähriges Gras mit ährigem Blütenstand, der mehrblütige Ährchen trägt
- [2] Biologie, Taxonomie: eine Unterart der Art Weichweizen in der Familie Süßgräser
- [3] Lebensmittel, aus Anbau: reife trockene Samen, meist zu Mehl vermahlen, für Backwaren, Nudeln, Malzkaffee
Synonyme:
- [1] Spelt, Spelz, Fesen, Vesen, Schwabenkorn, Dinkel-Weizen, wissenschaftlich: Triticum aestivum subsp. spelta
Oberbegriffe:
- [1] Getreide, Nutzpflanze
- [2] Süßgrasartige, Süßgräser, Weizen
Unterbegriffe:
- [1] Sommerdinkel, Winterdinkel
Beispiele:
- [1] Im Gegensatz zum Weizen hat Dinkel eine zerbrechliche Ährenachse.
- [2] Der wissenschaftliche Name des Dinkels wurde 1753 als Triticum spelta durch Carl von Linné erstmals veröffentlicht.
- [3] Der Dinkel ist eine anspruchslose Getreideart.
- [3] In Dinkel kommt, wie auch in Weizen und Roggen, Gluten vor, ein Proteingemisch, das ca. einer von dreihundert Personen nicht verträgt.
- [3] Und Dinkel – der Klassiker der Hildegardmedizin – sorgt nicht nur für eine gute Verdauung, sondern auch für ein fröhliches und entspanntes Gemüt, weil es Tryptophan enthält, eine Aminosäure, die das Glückshormon Serotonin aktiviert.[1]
- [3] Dinkel war nach dem Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert das wichtigste Brotgetreide.
Wortbildungen:
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] Botanik: einjähriges Gras
|
[2] Taxonomie: Pflanzenunterart
|
|
[3] Lebensmittel: Getreide
|
|
- [1–3] Wikipedia-Artikel „Dinkel“
- [1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Dinkel“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Dinkel“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Dinkel“
Quellen:
- ↑ Sabine Damaschke: Kultur - Die vielen Talente der Nonne Hildegard. Keine Frau ihrer Zeit war so gebildet wie sie. Hildegard von Bingen galt als große Theologin, Naturforscherin, Ärztin und Komponistin. Auch 800 Jahre nach ihrem Tod beherzigen viele Deutsche ihre Lehre. In: Deutsche Welle. 10. August 2011 (URL, abgerufen am 4. Juli 2015).

