immerhin
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immerhin (Deutsch) [Bearbeiten]
Adverb [Bearbeiten]
Worttrennung:
- im·mer·hin
Aussprache:
- IPA: [ˈɪmɐˈhɪn]
- Hörbeispiele: —
- Reime: -ɪn
Bedeutungen:
- [1] konzessiv, weist auf Tatsachen hin, die dennoch bestehen: dessen ungeachtet, trotzdem
- [2] konzessiv, weist auf Tatsachen hin, die trotz der Verhältnisse bemerkenswert sind: zumindest, jedenfalls
- [3] konzessiv, erläuternd oder erinnernd: schließlich, jedenfalls
- [4] im Konzessivsatz: auch
Synonyme:
- [1] dessen ungeachtet, allerdings, freilich, trotzdem
- [2] wenigstens, jedenfalls
- [3] schließlich, jedenfalls
- [4] auch
Beispiele:
- [1] Klaus macht seine Sache immerhin, die Kritik der anderen kümmert ihn nicht.
- [2] „Immerhin fiel inmitten des weltweit verbreiteten Schwachsinns ein kritischer Nebenton auf.“[1]
- [2] Immerhin war der Laden sehr günstig, wenn das Essen schon mittelmäßig war.
- [3] Ist er nicht immerhin ganze zehn Jahre in der Firma?
- [4] Mögen die einzelnen Werke immerhin Fragmente bleiben, wenn sie nur in ihrer Vereinigung ein Ganzes bilden.[2]
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „immerhin“
- [1–4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „immerhin“
- [*] canoo.net „immerhin“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „immerhin“
- [2, 3] The Free Dictionary „immerhin“
Quellen:
- ↑ Günter Grass: Im Krebsgang. Eine Novelle. Steidl, Göttingen 2002, ISBN 3-88243-800-2, Seite 36.
- ↑ Gutenberg: Die Harzreise, Heinrich Heine
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