Motivation

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Motivation (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Motivation die Motivationen
Genitiv der Motivation der Motivationen
Dativ der Motivation den Motivationen
Akkusativ die Motivation die Motivationen

Worttrennung:

Mo·ti·va·ti·on, Plural: Mo·ti·va·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [motivaˈʦi̯oːn], Plural: [motivaˈʦi̯oːnən]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -oːn

Bedeutungen:

[1] der Wille, ein Ziel zu erreichen
[2] Linguistik: Prozess und Ergebnis eines Vorgangs, der dazu führt, dass die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke sich aus der Bedeutung ihrer Bestandteile herleiten lässt

Synonyme:

[2] Ansporn, Motiviertheit, Motivierung

Gegenwörter:

[2] Demotivierung, Undurchsichtigkeit

Beispiele:

[1] Dazu fehlt mir die Motivation.
[2] „In einer Lexikologie sind also die Probleme besonders zu betrachten, die die lexikalisch-semantischen Aspekte der Wortbildung berühren: die Prozesse der Motivation, Demotivierung, Lexikalisierung und Idiomatisierung, die Zusammenhänge von Wortbildung und Wortbedeutung und Bedeutungswandel.“[1]
[2] „Es gibt notorische ‚Wortspieler‘, die Wortbildung in besonders hohem Maße für sprachkomische Zwecke auszunutzen verstehen, indem sie durch unerwartete Kontexte mit Motivationen lexikalisierter Wortbildungen spielen...“[2]
[2] „Wörter als Benennungseinheiten können durch ihre Motivation Hinweise auf das Benannte geben.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Motivation
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Motivation
[1] canoo.net „Motivation
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonMotivation
[2] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Motivation“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Thea Schippan: Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Niemeyer, Tübingen 1992, Seite 47. ISBN 3-484-73002-1.
  2. Peter von Polenz: Wortbildung. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, Seite 169-180; Zitat Seite 178. ISBN 3-484-10389-2. Abkürzungen aufgelöst.
  3. Wolfgang Fleischer, Gerhard Helbig, Gotthard Lerchner (Hrsg.): Kleine Enzyklopädie Deutsche Sprache. Peter Lang, Frankfurt/M. 2001, Seite 72. ISBN 3-631-35310-3.