Diachronie

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[Bearbeiten] Diachronie (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Diachronie
Genitiv der Diachronie
Dativ der Diachronie
Akkusativ die Diachronie

Silbentrennung:

Dia·chro·nie, kein Plural

Aussprache:

IPA: [diakʀoˈniː]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Linguistik: sprachwissenschaftlicher Ansatz zur Erforschung der historischen Entwicklung der Sprache
[2] Linguistik: Abfolge von Entwicklungsstadien einer Sprache

Herkunft:

aus dem Griechischen διά (diá) „durch, über“ und χρόνος (chrónos) „Zeit“

Gegenwörter:

[1] Synchronie

Beispiele:

[1] Diachronie ist ein Terminus Saussures für "historische Sprachwissenschaft".
[2] Die Diachronie des Deutschen lässt sich in Sprachentwicklungsepochen (Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Frühneuhochdeutsch und Neuhochdeutsch) einteilen.

Abgeleitete Begriffe:

[1] diachron, diachronisch

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Diachronie
[?] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Diachronie
[?] canoo.net „Diachronie
[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Diachronie“. ISBN 3-520-45203-0.
[2] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Diachronie“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[1, 2] Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Aufl. Quelle & Meyer, Heidelberg 1985, Stichwort: „Diachronie“. ISBN 3-494-02050-7.

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