diachron

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[Bearbeiten] diachron (Deutsch)

[Bearbeiten] Adjektiv

Positiv Komparativ Superlativ
diachron

Worttrennung:

dia·chron, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [diaˈkʀoːn]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Linguistik: auf die historische Entwicklung einer Sprache bezogen

Herkunft:

zugrunde liegen griechisch διά (diá) → grc „durch“ und griechisch χρόνος (chrónos) → grc „Zeit“[1]

Synonyme:

[1] diachronisch

Sinnverwandte Wörter:

[1] historisch

Gegenwörter:

[1] synchron, synchronisch
[1] diastratisch, diatopisch

Beispiele:

[1] Die Germanistik erforscht auch die diachrone Entwicklung des Deutschen.
[1] Die diachrone Entwicklung des Deutschen verläuft über die Phasen Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Frühneuhochdeutsch und Neuhochdeutsch.
[1] „Das Korpus umfasst damit auch Dokumente, deren Entstehung bereits einige Jahre zurückliegt, um Vergleiche sowohl auf synchroner als auch auf diachroner Ebene anstellen zu können.“[2]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „diachron
[1] canoo.net „diachron

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „diachron“
  2. Noah Bubenhofer und andere: „So etwas wie eine Botschaft“: Korpuslinguistische Analysen der Bundestagswahl 2009. In: Sprachreport. Nummer Heft 4, 2009, S. 2-10, Zitat S. 3.

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