diachronisch

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diachronisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
diachronisch
Alle weiteren Formen: diachronisch (Deklination)

Worttrennung:

dia·chro·nisch, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [diaˈkʀoːnɪʃ]
Hörbeispiele: —
Reime: -oːnɪʃ

Bedeutungen:

[1] Linguistik: die Diachronie (= Sprachgeschichte) betreffend

Synonyme:

[1] diachron

Sinnverwandte Wörter:

[1] historisch

Gegenwörter:

[1] diastratisch, diatopisch
[1] panchron, synchron, synchronisch

Beispiele:

[1] „Außer in der graphischen Gestalt ihrer Elemente unterscheiden sich die beiden Systeme: diachronisch durch ihre Entstehung und synchronisch durch die Funktionen, die sie in schriftlichen Texten haben.“[1]
[1] „Handbuch Romanische Wortbildung. Inhaltlich - diachronisch - synchronisch“ (Titel eines Buches von Jens Lüdtke)
[1] „Auch die dynamisch-geschichtliche Sprachentwicklung, die diachronische Achse, ist zu berücksichtigen.“[2]
[1] „Onomasiologie und Semasiologie untersuchen die lexikalischen Einheiten und Beziehungen sowohl unter synchronischem als auch unter diachronischem Aspekt, also sowohl den Zustand als auch die Veränderungen des Systems der Benennungen und der Wortbedeutungen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „diachronisch
[1] canoo.net „diachronisch

Quellen:

  1. Florian Coulmas: Über Schrift. Suhrkamp, Frankfurt/Main 1982, Seite 58. ISBN 3-518-07978-6.
  2. Christoph Gutknecht: Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. Beck, München 1995, Seite 140. ISBN 3-406-39206-7.
  3. Thea Schippan: Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Niemeyer, Tübingen 1992, Seite 39. ISBN 3-484-73002-1.