synchronisch
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[Bearbeiten] synchronisch (Deutsch)
[Bearbeiten] Adjektiv
| Positiv | Komparativ | Superlativ |
|---|---|---|
| synchronisch |
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Worttrennung:
- syn·chro·nisch, keine Steigerung
Aussprache:
- IPA: [zʏnˈkʀoːniʃ]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] zeitlich bzw. vom Ablauf her übereinstimmend
- [2] Linguistik: in einem begrenzten Zeitabschnitt, gleichzeitig
Synonyme:
- [1, 2] synchron
Gegenwörter:
- [2] diachron, diachronisch, panchron
Beispiele:
- [1] „In dieser Verbindung ist es wichtig, dass die zwei nebeneinanderliegenden Scheiben 12, 13 auf der inneren Einheit 9 bzw. der äusseren Einheit 10 synchronisch und mit einer passenden Phasenverschiebung getrieben werden, so dass das Risiko von Kollision zwischen den Messern der beiden Scheiben 12, 13 beseitigt ist.“[1]
- [2] „Handbuch Romanische Wortbildung. Inhaltlich - diachronisch - synchronisch“ (Titel eines Buches von Jens Lüdtke)
- [2]„...andererseits aber ist er noch zu sehr Sprachhistoriker, um dem schriftlichen Sprachzeichen in der synchronischen Analyse denselben Stellenwert einzuräumen wie dem lautlichen.“[2]
- [2] „Da sich zudem Wortbedeutungen im Laufe der Zeit wandeln, darf das Problem nicht nur mit Blick auf den heutigen Zustand - also synchronisch - betrachtet werden.“[3]
- [2] „Onomasiologie und Semasiologie untersuchen die lexikalischen Einheiten und Beziehungen sowohl unter synchronischem als auch unter diachronischem Aspekt, also sowohl den Zustand als auch die Veränderungen des Systems der Benennungen und der Wortbedeutungen.“[4]
Charakteristische Wortkombinationen:
Abgeleitete Begriffe:
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [2] Wikipedia-Artikel „synchronisch“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „synchronisch“
- [2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „synchronisch“
- [?] canoo.net „synchronisch“
Quellen:
- ↑ http://www.patent-de.com/20030424/DE69527666T2.html
- ↑ Florian Coulmas: Über Schrift. Suhrkamp, Frankfurt/Main 1982, S. 50. ISBN 3-518-07978-6.
- ↑ Christoph Gutknecht: Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. Beck, München 1995, S. 140. ISBN 3-406-39206-7.
- ↑ Thea Schippan: Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Niemeyer, Tübingen 1992, S. 39. ISBN 3-484-73002-1.