zittern

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

zittern (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich zittere
du zitterst
er, sie, es zittert
Präteritum ich zitterte
Konjunktiv II ich zitterte
Imperativ Singular zittere!
Plural zittert!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gezittert haben
Alle weiteren Formen: Flexion:zittern

Worttrennung:

zit·tern, Präteritum: zit·ter·te, Partizip II: ge·zit·tert

Aussprache:

IPA: [ˈt͡sɪtɐn]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild zittern (Info)
Reime: -ɪtɐn

Bedeutungen:

[1] intransitiv: kleine, unkontrollierte, wiederholte Hin- und Herbewegungen ausführen
Mehrere Bedeutungen fehlen noch. — Kommentar: siehe Duden online „zittern

Herkunft:

Erbwort von mittelhochdeutsch zitern → gmh/zittern → gmh zu althochdeutsch zitterōn → goh; die weitere Herkunft ist ungeklärt[1]

Beispiele:

[1] Was ist denn los? Du zitterst ja am ganzen Körper.
[1] Durch den Entzug zittern die Hände des Mannes.
[1] „Das Altarbild auf der Etagere zittert, als er den Tisch mit den Fäusten bearbeitet.“[2]

Wortbildungen:

Adjektive: zitterig/zittrig,
Konversionen: Zittern, zitternd
Substantive: Zitteraal, Zittergras, Zitterlähmung, Zitterlaut, Zitterpappel, Zitterpartie, Zitterprämie, Zitterrochen, Zitterspiel
Verben: abzittern, anzittern, durchzittern, erzittern

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „zittern
[1] canoonet.eu „zittern
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonzittern
[1] The Free Dictionary „zittern
[1] Duden online „zittern

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 8., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-05508-1, Seite 2079, Eintrag „zittern“.
  2. Norman Mailer: Die Nackten und die Toten. 4. Auflage. Band 1, Volk und Welt, Berlin 1978, Seite 320