ik

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ik (Altsächsisch)[Bearbeiten]

Personalpronomen[Bearbeiten]

Singular Dual Plural
Nominativ ik, ek wit wī, we
Genitiv mīn unkero (unkaro) ūser
Dativ unk ūs
Akkusativ mī, me, mik unk ūs, unsik

Alternative Schreibweisen:

ic

Worttrennung:

ik

Bedeutungen:

[1] Personalpronomen der ersten Person: ich, im Dual wir beide, im Plural wir

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Johan Hendrik Gallée: Altsächsische Grammatik. Zweite völlig umgearbeitete Auflage. Band 6 der Reihe Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte herausgegeben von Wilhelm Braune. 1910, S. 236.
[1] Johan Hendrik Gallée, Heinrich Tiefenbach: Altsächsische Grammatik. Dritte Auflage. Aus der Reihe Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte. 1993, S. 236.
[1] Roland Schuhmann: Einführung in das Altsächsische. S. 49 (archiviertes PDF)

ik (Gotisch)[Bearbeiten]

Personalpronomen[Bearbeiten]

Singular Dual Plural
Nominativ ik wit weis
Genitiv meina *ugkara unsara
Dativ mis ugkis uns, unsis
Akkusativ mik ugkis uns, unsis

Worttrennung:

ik, Dual: wit, Plural: weis

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Personalpronomen der ersten Person: ich, im Dual wir beide, im Plural wir

Beispiele:

[1] „jah qaþ du imma Iesus: ik qimands gahailja ina.“[1]
[1] „Sahvazuh nu saei andhaitiþ mis in andwairþja manne, andhaita jah ik imma in andwairþja attins meinis saei in himinam ist.“[2]
[1] „saei frijoþ attan aiþþau aiþein ufar mik, nist meina wairþs; jah saei frijoþ sunu aiþþau dauhtar ufar mik, nist meina wairþs.“[3]

Wortbildungen:

ikei

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wilhelm Streitberg: Gotisch-Griechisch-Deutsches Wörterbuch, Heidelberg 1910, „ik“, Seite 66.
[1] Joseph Wright: Grammar of the Gothic Language. Oxford, 1910, S. 120.

Quellen:

  1. Wilhelm Streitberg (Herausgeber): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Matthäus 8,7, Seite 11–12.
  2. Wilhelm Streitberg (Herausgeber): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Matthäus 10,32, Seite 19.
  3. Wilhelm Streitberg (Herausgeber): Die gotische Bibel. Der gotische Text und seine griechische Vorlage mit Einleitung, Lesarten und Quellennachweisen sowie den kleinern Denkmälern als Anhang. Zweite verbesserte Auflage. Erster Teil, Heidelberg 1919 (Archive.org), Matthäus 10,37, Seite 21.


ik (Niederdeutsch)[Bearbeiten]

Personalpronomen[Bearbeiten]

Personalpronomen: 1. Person
Singular Plural
Nominativ ik wi
Objektiv mi uns


Anmerkung zur Deklination:

Für weitere Formen siehe Verzeichnis:Niederdeutsch/Personalpronomen.

Nebenformen:

ek, eck (Lippisch, Ostfälisch)

Alternative Schreibweisen:

ick, ikk

Worttrennung:

ik

Aussprache:

IPA: [ɪk]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Personalpronomen der ersten Person Singular im Nominativ: ich

Herkunft:

von mittelniederdeutsch ik, von urindogermanisch *eĝom, *eĝ, *eĝõ

Beispiele:

[1] „Ik - harr wall wat mit di to beproten“, see he. (W. Siefkes)[1]
[1] Un ik see, dat hulp hör nix, se muß dar blieven , ik harr anners nix för hör. […] Man ik seh noch dat vertwiefelde Gesicht van jo Frau, do se weggung - ik wuß ja do de Grund noch nich . Un as't dann nahst vandag kwam, ja, do harr ik wahrhaftig en Schüldgeföhl. Wenn ik't ok wisse nich annern kunnt harr. (W. Siefkes)[2]
[1] „Ick love und schwöre tho GOTT dem Allmächtigen, dat ick düssem Rahde und düsser Stadt will truw und hold wesen[.]“ [3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Otto Buurman: Hochdeutsch-plattdeutsches Wörterbuch. Auf der Grundlage ostfriesischer Mundart. Nachdruck der Ausgabe 1962-1975. Aurich: Oostfreeske Taal-Vereen för oostfreeske Spraak un Kultur i.V., 1993.

Quellen:

  1. Wilhelmine Siefkes: Van de Padd of. Leer: Theo Schuster, 1987. Seite 70.
  2. Wilhelmine Siefkes: Van de Padd of. Leer: Theo Schuster, 1987. Seite 135.
  3. Bürger-Eyd Johann Jacob Brahms Actum Hamburg d. 21. May 1830. Mit Texterkennungsfehlern in: Max Kalbeck: Johannes Brahms. Eine Biographie in 4 Bänden. 4. Band, 2. Halbband. Severus Verlag, Hamburg, 2013, Anhang, S. I (Bürgerbrief des Joh. Jacob Brams.)). Siehe auch: Wikipedia-Artikel „Hamburger Bürgereid“.


ik (Niederländisch)[Bearbeiten]

Personalpronomen[Bearbeiten]

Niederländische Personalpronomen
1. Person 2. Person 3. Person
(m / f / n)
Subjektform
Singular ik jij
je
u gij
ge
hij / zij / het
-ie / ze / 't
Plural wij
we
jullie u gij zij
ze
Objektform
Singular mij
me
jou
je
u u hem / haar / het
'm / d'r /'t
Plural ons jullie u u hen akk.
hun dat.
ze

Aussprache:

IPA: [ɪk], Plural: []
Hörbeispiele: Lautsprecherbild ik (Info), Plural:

Bedeutungen:

[1] erste Person Singular: ich

Beispiele:

[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Niederländischer Wikipedia-Artikel „Ik (voornaamwoord)
[1] uitmuntend Wörterbuch Niederländisch-Deutsch: „ik
[1] Van Dale Onlinewoordenboek: „ik