anfeinden

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anfeinden (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich feinde an
du feindest an
er, sie, es feindet an
Präteritum ich feindete an
Konjunktiv II ich feindete an
Imperativ Singular feind an!
feinde an!
Plural feindet an!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
angefeindet haben
Alle weiteren Formen: Flexion:anfeinden

Worttrennung:
an·fein·den, Präteritum: fein·de·te an, Partizip II: an·ge·fein·det

Aussprache:
IPA: [ˈanˌfaɪ̯ndn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild anfeinden (Info)

Bedeutungen:
[1] transitiv: sich jemandem gegenüber feindselig verhalten, jemanden mit Worten bekämpfen

Herkunft:
Das Verb ist belegt seit dem 15. Jahrhundert. Ursprünglich war es (wie verfeinden) eine Ableitung zu dem seit dem 17. Jahrhundert veralteten Verb feinden (spätmittelhochdeutsch vīnden).[1] Heute ist diese Etymologie nicht mehr durchsichtig, daher wird als strukturelle Herkunft meist genannt:
Derivation (Ableitung) zum Substantiv Feind mit dem Derivatem an- und Konversion[2] (mit der notwendigen Flexionsendung -en)

Sinnverwandte Wörter:
[1] befehden, bekämpfen, bekriegen

Beispiele:
[1] „In der arabischen Welt gibt es kaum Frauen, die Fahrrad fahren, und wenn doch, werden sie angefeindet.[3]

Wortbildungen:
Anfeindung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „anfeinden
[*] canoonet „anfeinden
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „anfeinden
[1] The Free Dictionary „anfeinden
[1] Duden online „anfeinden

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort „Feind: anfeinden“.
  2. zum Beispiel canoonet „anfeinden
  3. Ronen Steinke: Tour de Frau. In: sueddeutsche.de. 26. Mai 2015, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 13. Mai 2019).