Türke

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Türke (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Türke

die Türken

Genitiv des Türken

der Türken

Dativ dem Türken

den Türken

Akkusativ den Türken

die Türken

Worttrennung:

Tür·ke, Plural: Tür·ken

Aussprache:

IPA: [ˈtʏʁkə]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Staatsbürger der Türkei
[2] Angehöriger des türkischen Volkes
[3] seltener: Angehöriger eines Turkvolkes
[4] Kurzform: türkisches Restaurant

Herkunft:

aus den Kreuzzügen im 11. bis 13. Jahrhundert[1]

Weibliche Wortformen:

Türkin

Oberbegriffe:

[2] Asiate

Unterbegriffe:

[2] Austrotürke, Großtürke, Jungtürke, Osttürke, Westtürke

Beispiele:

[1] Mein Kollege ist Türke.
[2] In Bulgarien leben etwa eine Million Türken.
[2] „Und weil ich ja nun offenbar Türke war, konnte ich logischerweise kein Deutscher mehr sein.“[2]
[2] „Manchmal sieht der Türke in mir etwas anderes als der Deutsche.“[3]
[3] Die Turkvölker werden mitunter auch als „Turkvölker“, „türkische Völker“ oder auch grob verallgemeinert als „Türken“ bezeichnet.
[4] Gehen wir heute Abend zum Türken?

Redewendungen:

einen Türken bauen

Wortbildungen:

Adjektiv: türkisch
Interjektion: kruzitürken!
Substantive: Kümmeltürke, Kruzitürken, Schachtürke, Türkei, Türken (Mais), Türkenbund, Türkensäbel, Türkentum, Türkvolk
Verb: türken

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Wikipedia-Artikel „Türken (Begriffsklärung)
[1–3] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Türke
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Türke
[2, 4] canoo.net „Türke
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonTürke
[1] Duden online „Türke

Quellen:

  1. Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Türke
  2. Mehmet Gürcan Daimagüler: Kein schönes Land in dieser Zeit. Das Märchen von der gescheiterten Integration. Goldmann, München 2013, ISBN 978-3-442-15737-2, Seite 68.
  3. Kaya Yanar: Made in Germany. 3. Auflage. Wilhelm Heyne, München 2011, ISBN 978-3-453-60204-5, Seite 9.