Schoner

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Schoner (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Schoner die Schoner
Genitiv des Schoners der Schoner
Dativ dem Schoner den Schonern
Akkusativ den Schoner die Schoner
[1] der Schoner Grossherzogin Elisabeth

Worttrennung:

Scho·ner, Plural: Scho·ner

Aussprache:

IPA: [ˈʃoːnɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Schoner (Info)
Reime: -oːnɐ

Bedeutungen:

[1] zweimastiges Segelschiff. Unterteilung in den Gaffelschoner, welcher nur Gaffel- und Stagsegel führt, sowie den Rahschoner, welcher Rahen am vordersten Mast aufweist

Herkunft:

im 18. Jahrhundert von niederländisch schoener → nl/schooner → nl entlehnt, das wiederum von englisch schooner → en übernommen wurde, das zu amerikanisch-englisch scoon → en „Steine übers Wasser gleiten lassen“ gehört[1]

Synonyme:

[1] Schooner (auch Schuner geschrieben)

Oberbegriffe:

[1] Segelschiff, Schiff, Wasserfahrzeug, Fahrzeug

Unterbegriffe:

[1] Gaffelschoner, Rahschoner

Beispiele:

[1] Heute hat im Hafen ein Schoner angelegt.
[1] „Sie hatten die Ketsch bald eingeholt, welche die Strömung inzwischen noch näher an den Schoner herangebracht hatte.“[2]
[1] „Vor der Bucht lag kein Schoner mehr vor Anker, am Horizont waren nicht einmal Segel zu erkennen.“[3]
[1] „Acht Tage nach Barthels Abreise lief ein schwedischer Schoner in den Hafen, der Zedernholz nach Chile führte.“[4]
[1] „Einige Schoner kämpften sich in der frischen Brise die Bucht entlang, und ein köstlicher Salzgeschmack lag in der Luft.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Schoner
[1] Wikipedia-Artikel „Schoner (Begriffsklärung)
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schoner
[*] canoo.net „Schoner
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchoner
[1] The Free Dictionary „Schoner
[1] Duden online „Schoner (Schiff)

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Schoner2“, Seite 823.
  2. John Goldsmith: Die Rückkehr zur Schatzinsel. vgs verlagsgesellschaft, Köln 1987, ISBN 3-8025-5046-3, Seite 238. Englisches Original „Return to Treasure Island“ 1985.
  3. François Garde: Was mit dem weißen Wilden geschah. Roman. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66304-8, Seite 5. Französisches Original „Ce qu'il advint du sauvage blanc“ 2012. weißen Wilden im Titel kursiv.
  4. Alex Capus: Reisen im Licht der Sterne. Eine Vermutung. btb Verlag, München 2011, ISBN 978-3-442-74303-2, Seite 126. Originalausgabe 2005.
  5. Christopher Morley: Eine Buchhandlung auf Reisen. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2016, ISBN 978-3-455-65139-3, Seite 99. Englisches Original 1917.

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Schoner die Schoner
Genitiv des Schoners der Schoner
Dativ dem Schoner den Schonern
Akkusativ den Schoner die Schoner

Worttrennung:

Scho·ner, Plural: Scho·ner

Aussprache:

IPA: [ˈʃoːnɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Schoner (Info)
Reime: -oːnɐ

Bedeutungen:

[1] meist in Zusammensetzungen: Gegenstand oder Vorrichtung, womit etwas geschützt werden soll

Herkunft:

Ableitung vom Stamm des Verbs schonen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -er

Unterbegriffe:

[1] Ärmelschoner, Beinschoner, Bildschirmschoner, Knieschoner, Schienbeinschoner

Beispiele:

[1] Während des Zweikampfs verlor er den Schoner und wurde ernsthaft verletzt.
[1] „Nachdem sie in der Umkleidekabine ihre Schlittschuhe angelegt hatte, versah sie die Kufen mit Schonern, um sie zu schützen.“[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Duden online „Schoner (Schonbezug, Decke)

Quellen:

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: schonen