Riff

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Nuvola apps korganizer.svg Dieser Eintrag war in der 44. Woche
des Jahres 2006 das Wort der Woche.

Riff (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Riff

die Riffe

Genitiv des Riffes
des Riffs

der Riffe

Dativ dem Riff
dem Riffe

den Riffen

Akkusativ das Riff

die Riffe

[1] Ausschnitt eines Riffs

Worttrennung:

Riff, Plural: Rif·fe

Aussprache:

IPA: [ʁɪf]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Riff (Info)
Reime: -ɪf

Bedeutungen:

[1] meist lang gestreckte, oft auch reihenartige, felsenartige oder sandbankartige Aufragung des Meeresgrundes, welches sich mit seiner höchsten Stelle je nach mittlerem Wasserstand kurz unterhalb, teilweise unter- und oberhalb oder kurz oberhalb desselben befindet

Herkunft:

im 17. Jahrhundert von mittelniederdeutsch rif, ref entlehnt, das womöglich auf das ursprüngliche Wort für Rippe zurückgeht[1]

Synonyme:

[1] Barriere, Klippe, Felsenklippe, Unterwasserhindernis, Untiefe

Unterbegriffe:

[1] Felsenriff, Korallenriff
[1] Klippe (→ Felsenklippe), Sandbank

Beispiele:

[1] In der Nähe von Kap Horn befinden sich zahlreiche Riffe.
[1] „In dem Konflikt geht es um mehr als eine Reihe größtenteils unbewohnter Inseln und Riffe.[2]
[1] „Beim Durchbruch des Flusses durch das Rheinische Schiefergebirge war an dieser Stelle ein quer zum Fluss verlaufendes Riff aus Quarzit stehengeblieben.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Klippe
[1] Wikipedia-Artikel „Sandbank
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „riff
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Riff
[1] canoonet „Riff
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRiff

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „kochem“, Seite 765f.
  2. Felix Heiduk: Südostasien im Fokus der Weltpolitik. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ). Nummer 40-41/2014, 29. September 2014, ISSN 0479-611X, Seite 4.
  3. Björn Kuhligk, Tom Schulz: Rheinfahrt. Ein Fluss. Seine Menschen. Seine Geschichten. Orell Füssli, Zürich 2017, ISBN 978-3-280-05630-1, Seite 111.

Substantiv, m, n[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2

Plural

Nominativ der Riff das Riff

die Riffs

Genitiv des Riffs des Riffs

der Riffs

Dativ dem Riff dem Riff

den Riffs

Akkusativ den Riff das Riff

die Riffs

Worttrennung:

Riff, Plural: Riffs

Aussprache:

IPA: [ʁɪf]
Hörbeispiele:
Reime: -ɪf

Bedeutungen:

[1] Musik: melodische Phrase, eine im Verlauf eines Musikstücks (Pop, Rock, Jazz) immer wiederkehrende, kurze, prägnante, zumeist rhythmische Tonfolge, die das gesamte Werk prägt

Herkunft:

von englisch: riff → en - Refrain

Synonyme:

[1] nur Jazz: Vamp

Beispiele:

[1] Das weltweit bekannteste Riff aller Zeiten entstammt dem Song „Smoke on the water“ von Deep Purple.

Wortbildungen:

Gitarrenriff

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Riff (Musik)
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Riff
[1] canoonet „Riff
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRiff

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Brief, griff, Griff, RIFF, Riffel, riffeln, rief, riefe, Rif