Lippenbekenntnis

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Lippenbekenntnis (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Lippenbekenntnis die Lippenbekenntnisse
Genitiv des Lippenbekenntnisses der Lippenbekenntnisse
Dativ dem Lippenbekenntnis den Lippenbekenntnissen
Akkusativ das Lippenbekenntnis die Lippenbekenntnisse

Worttrennung:

Lip·pen·be·kennt·nis, Plural: Lip·pen·be·kennt·nis·se

Aussprache:

IPA: [ˈlɪpn̩bəˌkɛntnɪs]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Lippenbekenntnis (Info)

Bedeutungen:

[1] abwertend: jemandes Aussage (die etwas verspricht), die nicht ernst gemeint ist

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Lippe und Bekenntnis sowie dem Fugenelement -n

Oberbegriffe:

[1] Aussage, Bekenntnis

Beispiele:

[1] „Seit Ronald Reagan ist die Schulden- und Defizitreduktion unter republikanischer Präsidentschaft immer nur ein Lippenbekenntnis gewesen.“[1]
[1] „Er wies auf die Vielschichtigkeit des Gleichheitsprinzips hin und hob hervor, daß Lippenbekenntnisse in den USA weitverbreitet seien.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Lippenbekenntnis
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lippenbekenntnis
[*] canoo.net „Lippenbekenntnis
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonLippenbekenntnis
[1] The Free Dictionary „Lippenbekenntnis

Quellen:

  1. Fabian Lindner: Die Reichen kommen davon. US-Schuldenkompromiss. In: Zeit Online. 1. August 2011, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 20. November 2012).
  2. Harold von Hofe: Bei Lion und Marta Feuchtwanger. Eine deutsche Oase in Kalifornien. In: Konturen. Magazin für Sprache, Literatur und Landschaft. Nummer Heft 2, 1993, Seite 59-64, Zitat Seite 64.