Kwass

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Kwass (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Kwass

Genitiv des Kwass
des Kwasses

Dativ dem Kwass

Akkusativ den Kwass

Nicht mehr gültige Schreibweisen:

Kwaß; Quas, Quasz

Worttrennung:

Kwass, kein Plural

Aussprache:

IPA: [kvas], Genitiv: [ˈkvasəs]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kwass (Info), Genitiv:
Reime: -as

Bedeutungen:

[1] ein aus Russland stammendes, alkoholarmes, kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk, das aus Wasser, Malz, Mehl und anderen Zutaten – hier zumeist aus gegorenem beziehungsweise vergorenem Brot oder aber aus verschiedenen Früchten und Beerengewonnen wird

Herkunft:

Entlehnung aus gleichbedeutend russisch квас (kvas) → ru; das Wort ist etymologisch urverwandt mit lateinisch caseus → la; siehe hierzu »Käse«[1][2]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Brottrunk

Gegenwörter:

[1] Malzbier

Oberbegriffe:

[1] Getränk

Beispiele:

[1] „Unter den goldenen Kuppeln der Erlöserkirche, die 1997 auf den Fundamenten einer Schwimmhalle mit Spenden privater Sponsoren wieder errichtet wurde, stehen Rentner an Imbissständen, essen für wenige Rubel Blinis und trinken Kwass, den herben Brottrunk. / Viele können sich nicht einmal den Kwass leisten.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1037
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 785
[1] Wikipedia-Artikel „Kwass
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Quas, Quaß
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKwass
[1] Duden online „Kwass

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1037
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 785
  3. Online-Ausgabe des Handelsblatt, Üppig-rascher Reichtum und alte Armut kontrastieren in der russischen Hauptstadt: Moskau im Geld-Fieber, 19.09.2005

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Quas