Geraffel

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Geraffel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Geraffel

Genitiv des Geraffels

Dativ dem Geraffel

Akkusativ das Geraffel

Nebenformen:
[1] Graffel

Worttrennung:
Ge·raf·fel, kein Plural

Aussprache:
IPA: [ɡəˈʁafəl], [ɡəˈʁafl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Geraffel (Info)
Reime: -afl̩

Bedeutungen:
[1] österreichisch, süddeutsch, familiär: minderwertige Gebrauchsgegenstände
[2] Jägersprache, veraltet: geringes (junges) Schalenwild beider Geschlechter, ausgenommen das Schwarzwild
[3] Jägersprache: geringes Gamswild

Herkunft:
von mhd. raffeln
Die Herkunftsangaben dieses Eintrags sollten ergänzt werden.

Synonyme:
[1] Schrott, Plunder, Klumpert, Zeug, Kram, Krimskrams, Krempel, Gelumpe, Gerümpel
[2] Scharwild

Oberbegriffe:
[1] Ding, Gegenstand, Ware, Werkzeug, Gerät, Maschine
[2] Wild, Gams, Gämse

Beispiele:
[1] Welch ein Geraffel! Wann räumst du dein Geraffel da weg?
[2]
[3]

Wortbildungen:
[1] Geraffelwerk

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Geraffel
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Geraffel
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGeraffel
[1] The Free Dictionary „Geraffel
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Geraffel
[1] Duden online „Geraffel
[2, 3] Carl Zeiß, Fritz Dobschova: Lexikon der Waidmannssprache und weiterer Sachgebiete der Jagd. Hubertusverlag H.H. Hitschmann Ges.m.b.H., Wien 1992, ISBN 3-7039-0011-3, „Geraffl, das. Auch Geraffel, Graffl.“, Seite 78.
[3] Walter Frevert: Jagdliches Brauchtum und Jägersprache. Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-440-12791-9, „Geraffel“, Seite 191.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Giraffe