Krimskrams

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Krimskrams (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Krimskrams

Genitiv des Krimskrams
des Krimskramses

Dativ dem Krimskrams

Akkusativ den Krimskrams

Worttrennung:

Krims·krams, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈkʀɪmsˌkʀams]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Krimskrams (Info)

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: Ansammlung nutzloser Objekte

Herkunft:

Das Wort ist seit Ende des 18. Jahrhunderts belegt.[1]
Es handelt sich wohl um eine Reduplikation (speziell: Ablautdoppelung) zu Kram.[2]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Ramsch

Beispiele:

[1] „Der Junglehrer hatte sich wieder einmal über mich lustig gemacht, daraufhin raffte ich den ganzen Krimskrams, der vor mir auf dem Tisch lag, zusammen und warf ihn wie lästiges Geröll in meinen Ranzen.“[3]
[1] „Nur ihren ultimativen Krimskrams wollen sie loswerden, dessen Erwerb die Glücksspanne von fünf Minuten nicht überschreitet.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Krimskrams
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Krimskrams
[*] canoo.net „Krimskrams
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKrimskrams
[1] The Free Dictionary „Krimskrams
[1] Duden online „Krimskrams
[1] wissen.de – Wörterbuch „Krimskrams

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Krimskrams“.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Krimskrams“, Seite 540.
  3. Hanns-Josef Ortheil: Die Erfindung des Lebens. Roman. btb, München 2011, ISBN 978-3-442-73978-3, Seite 126.
  4. Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für die Welt. 8. Auflage. Piper, München/Berlin/Zürich 2016, ISBN 978-3-492-27608-5, Seite 12. Erstauflage 2012.