Gämse

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Gämse (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Gämse

die Gämsen

Genitiv der Gämse

der Gämsen

Dativ der Gämse

den Gämsen

Akkusativ die Gämse

die Gämsen

[1] Gamsbock im Profil

Nicht mehr gültige Schreibweisen:

Gemse

Worttrennung:

Gäm·se, Plural: Gäm·sen

Aussprache:

IPA: [ˈɡɛmzə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gämse (Info)
Reime: -ɛmzə

Bedeutungen:

[1] Zoologie: horntragendes Tier der höheren Gebirge Europas und Kleinasiens

Herkunft:

seit dem 13. Jahrhundert bezeugt; neben Gemse, mittelhochdeutsch gemeʒe, althochdeutsch gamiʒa, mit anderem Suffix gebildete aus *gamuʒ (wovon bairisch Gams), aus gallisch-lateinisch camox entlehnt, wohl sich aus einer untergegangenen Alpensprache (Rätisch, Ligurisch) stammt.[1]

Synonyme:

[1] Gams; wissenschaftlich: Rupicapra rupicapra

Oberbegriffe:

[1] Hornträger, Paarhufer, Säugetier, Wiederkäuer
[1] Schalenwild

Beispiele:

[1] Am Berghang standen Gämsen.

Redewendungen:

klettern wie eine Gämse

Wortbildungen:

[1] Gamsbart, Gamsberg, Gamsblume, Gamsbock, Gamskitz
[1] Gämshorn, Gämskresse, Gämskugel, Gämswurz

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Gämse
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Gemse
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gämse
[1] canoo.net „Gämse
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGämse
[1] Wiktionary-Verzeichnis Tiere

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Gans (Plural: Gänse)