Genehmigung

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Genehmigung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Genehmigung

die Genehmigungen

Genitiv der Genehmigung

der Genehmigungen

Dativ der Genehmigung

den Genehmigungen

Akkusativ die Genehmigung

die Genehmigungen

Worttrennung:
Ge·neh·mi·gung, Plural: Ge·neh·mi·gun·gen

Aussprache:
IPA: [ɡəˈneːmɪɡʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Genehmigung (Info), Lautsprecherbild Genehmigung (Österreich) (Info)

Bedeutungen:
[1] Erteilung oder Vorliegen einer Erlaubnis, etwas zu tun
[2] deutsches Bürgerliches Recht: nachträgliche Zustimmung

Herkunft:
Ableitung vom Stamm des Verbs genehmigen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung
Das Wort ist seit dem 18. Jahrhundert belegt.[1]

Synonyme:
[1] Bewilligung, Erlaubnis

Gegenwörter:
[2] Einwilligung

Oberbegriffe:
[2] Zustimmung

Unterbegriffe:
[1] Arbeitsgenehmigung, Ausfuhrgenehmigung, Aufenthaltsgenehmigung, Ausnahmegenehmigung, Ausreisegenehmigung, Baugenehmigung, Einfuhrgenehmigung, Einreisegenehmigung, Exportgenehmigung, Importgenehmigung, Sondergenehmigung, Zuzugsgenehmigung

Beispiele:
[1] Wenn man ein Haus bauen möchte, benötigt man eine Genehmigung der zuständigen Kommune dafür.
[1] „Ungefähr fünf Stunden, nachdem wir an der Grenze angekommen waren, bekamen wir endlich die Genehmigung zur Weiterfahrt.“[2]
[2] Die Legaldefinition der Genehmigung steht in § 184 I BGB.

Charakteristische Wortkombinationen:
[1] eine Genehmigung einholen

Wortbildungen:
genehmigungsfähig, genehmigungsfrei, Genehmigungsfreistellung, Genehmigungspflicht, genehmigungspflichtig, Genehmigungspraxis, Genehmigungsverfahren

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Genehmigung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Genehmigung
[1] canoonet „Genehmigung
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGenehmigung
[2] dejure.org: § 184 BGB

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „genehm
  2. Lois Pryce: Mit 80 Schutzengeln durch Afrika. Die verrückteste, halsbrecherischste, schrecklich-schönste Reise meines Lebens. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2018 (übersetzt von Anja Fülle, Jérôme Mermod), ISBN 978-3-7701-6687-9, Seite 63. Englisches Original 2009.