Flanke

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Flanke (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Flanke die Flanken
Genitiv der Flanke der Flanken
Dativ der Flanke den Flanken
Akkusativ die Flanke die Flanken

Worttrennung:

Flan·ke, Plural: Flan·ken

Aussprache:

IPA: [ˈflaŋkə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Flanke (österreichisch) (Info) Plural: Lautsprecherbild Flanken (österreichisch) (Info)
Reime: -aŋkə

Bedeutungen:

[1] eine Seite des Körpers vierbeiniger Säugetiere
[2] Digitaltechnik: Übergang eines Signals zwischen zwei Zuständen
[3] Fußball: die Hereingabe des Balles vom äußeren Bereich des Spielfeldes vor das gegnerische Tor
[4] Militär: die äußeren Seiten einer Armee

Herkunft:

um 1600 von französisch flanc → fr „Seite“ (als militärischer Begriff) entlehnt, dem wohl altfränkisch *hlanka „Hüfte, Lende, Weiche“ (entspricht althochdeutsch (h)lanka) zugrunde liegt[1]

Unterbegriffe:

[3] Bananenflanke, Cornerflanke, Eckballflanke, Maßflanke

Beispiele:

[1] Der Schuss traf in die Flanke.
[1] „Von den Flanken der Pferde steigt Dunst auf.“[2]
[3] Die Flanke des Außenverteidigers erreichte den Stürmer nicht.

Wortbildungen:

[1] Flankenatmung
[3] Flankengott

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1-4] Wikipedia-Artikel „Flanke
[4] Wikipedia-Artikel „Flanke (Militär)
[3] Peter Schlobinski: Duden, Keeper, Elf und Gurkenpass. (K)ein Wörterbuch der Fußballsprache. Dudenverlag, Mannheim u.a. 2010, ISBN 978-3-411-71343-1, Seite 31, Eintrag „Flankengott“
[1, 3, 4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Flanke
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonFlanke
[*] canoo.net „Flanke
[1, 3, 4] The Free Dictionary „Flanke
[1, 3, 4] Duden online „Flanke

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. neu bearbeitete 5. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9, Stichwort Flanke.
  2. Erwin Strittmatter: Der Laden. Roman. 1. Auflage. Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar 1983, Seite 8.

Ähnliche Wörter:

Franke