Du

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Du (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Du

Genitiv des Dus

Dativ dem Du

Akkusativ das Du

Worttrennung:

Du, kein Plural

Aussprache:

IPA: [duː]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Du (Info)
Reime: -uː

Bedeutungen:

[1] (vertraute) direkte Anrede

Herkunft:

Substantivierung des Personalpronomens du

Beispiele:

[1] Herr Lehmann hat mir das Du angeboten.
[1] „Es ist ein Verfahren der noch nicht voll über sich belehrten Freiheit, in dem sich die Freiheit ihr Sicherfahren in ihrem gemeinschaftlichen Wesen von dem sinnlichen Vorgegebensein des Ichs und des Dus her durchsichtig machen will.“[1]
[1] „Liest man hingegen den Text als etwas, das das Ich zum Du sagt, so geht es um einen anderen Typus von Ich, nämlich einen Verlierer, der aus seiner Verliererposition heraus eine Menge Dinge im Kopf des Dus deponieren will.“[2]

Redewendungen:

auf Du und Du stehen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Du (Personalpronomen)
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Du
[1] canoonet „Du
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDu
[1] The Free Dictionary „Du

Quellen:

  1. Hans Vaihinger, Max Scheler, Bruno Bauch, Max Frischeisen-Köhler, Arthur Liebert, Paul Menzer: Kant-Studien. L. Voss, 1962, Seite 367 (Zu lesen bei Google Books).
  2. Pil Dahlerup: Dekonstruktion. Walter de Gruyter, 1998 (übersetzt von Barbara Sabel), Seite 23 (Zu lesen bei Google Books).

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural
Nominativ der Du
(Du)
die Du
(Du)
die Dus
Genitiv des Du
des Dus
Dus
der Du
(Du)
der Dus
Dativ dem Du
(Du)
der Du
(Du)
den Dus
Akkusativ den Du
(Du)
die Du
(Du)
die Dus
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Du“ – für männliche Einzelpersonen, die „Du“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Du“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Du“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Du, Plural: Dus

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Du (Info)

Bedeutungen:

[1] Familienname, Nachname

Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia)

[1] John Du, Selena Du und weitere

Beispiele:

[1] Frau Du ist ein Genie im Verkauf.
[1] Herr Du wollte uns kein Interview geben.
[1] Die Dus fliegen heute nach Peking.
[1] Der Du trägt nie die Pullover, die die Du ihm strickt.
[1] Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Du kommt, geht der Herr Du.“
[1] Du kommt und geht.
[1] Dus kamen, sahen und siegten.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Du
[1] „Du“ bei Geogen Onlinedienst
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDu
[1] Verein für Computergenealogie: MetasucheDu
[1] „Du“ bei Geogen Onlinedienst
[1] Du bei forebears.io


Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: tu