Monolog

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Monolog (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Monolog die Monologe
Genitiv des Monologs
des Monologes
der Monologe
Dativ dem Monolog
dem Monologe
den Monologen
Akkusativ den Monolog die Monologe

Worttrennung:

Mo·no·log, Plural: Mo·no·lo·ge

Aussprache:

IPA: [monoˈloːk], Plural: [monoˈloːɡə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -oːk

Bedeutungen:

[1] nicht ganz kurze Äußerung einer einzigen Person, meist einer Figur auf der Bühne in einem Theaterstück

Herkunft:

Monolog gelangte im 18. Jahrhundert ins Deutsche, als es aus dem gleichbedeutenden französischen monologue → fr, einem bereits im Mittelfranzösischen existenten Wort, entlehnt wurde.[1] Bei diesem handelt es sich um eine entsprechende Bildung zum (alt)französischen dialoue → fr, die an das altgriechische μονολόγος (monológos) → grc ‚allein sprechend‘ angelehnt ist.[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Selbstgespräch

Gegenwörter:

[1] Dialog, Zwiegespräch

Oberbegriffe:

[1] Äußerung

Unterbegriffe:

[1] Endlosmonolog, innerer Monolog

Beispiele:

[1] Mit seinen nicht enden wollenden Monologen geht er vielen auf die Nerven.
[1] „So reden sie aneinander vorbei, sprechen Monologe und merken es nicht.“[2]

Wortbildungen:

monologisch, monologisieren, Monologist

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Monolog
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Monolog
[1] Duden online „Monolog
[1] wissen.de – Lexikon „Monolog
[*] canoo.net „Monolog
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonMonolog

Quellen:

  1. 1,0 1,1 Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort „Monolog“..
  2. Heinrich Spoerl: Die Hochzeitsreise. Neuausgabe, 13. Auflage. Piper, München/Zürich 1988, ISBN 3-492-10929-2, Seite 126. Erste Ausgabe 1946.