Krippe
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[Bearbeiten] Krippe (Deutsch)
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[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nominativ | die Krippe | die Krippen | |||||||
| Genitiv | der Krippe | der Krippen | |||||||
| Dativ | der Krippe | den Krippen | |||||||
| Akkusativ | die Krippe | die Krippen | |||||||
Worttrennung:
- Krip·pe Plural: Krip·pen
Aussprache:
- IPA: [ˈkʀɪpə], Plural: [ˈkʀɪpn̩]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Landwirtschaft, Forstwirtschaft: der Futtertrog, die Futterrinne, eine überdachte Futterstelle
- [2] Volkskunst: die Weihnachtskrippe, eine Gruppendarstellung der Heiligen Familie und anderer Personen, die das Geheimnis der Geburt Christi sinnfällig darstellen will
- [3] umgangssprachlich: Kinderkrippe, eine Einrichtung zur Unterbringung für Kleinkinder
Herkunft:
- seit dem 8. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: krippe; althochdeutsch: krippa; altsächsisch: kribbia; aus westgermanisch: kribjōn; ursprüngliche Bedeutung: Flechtwerk; zu der indogermanischen Wortwurzel *ger- = flechten, winden [1][2]
- [3] seit dem 19. Jahrhundert bezeugt; Bedeutung von [2] (Krippe Christi) beeinflusst [3]
Synonyme:
- [1] Futterkrippe
- [2] Weihnachtskrippe
- [3] Kinderkrippe
Beispiele:
- [3] Weil junge Frauen wieder arbeiten wollen oder müssen, geben sie ihre Kleinkinder in die Krippe.
Redewendungen:
- an der Krippe sitzen – gut und reichlich zu essen haben
- suchen an die Krippe zu kommen, versuchen an die Krippe zu kommen
Abgeleitete Begriffe:
[Bearbeiten] Übersetzungen
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1–3] Wikipedia-Artikel „Krippe“
- [1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Krippe“
- [1–3] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Krippe“
- [1, 2] canoo.net „Krippe“
- [1–3] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Krippe“
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Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 454.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 540.
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, Seite 735.
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