Konstitution

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[Bearbeiten] Konstitution (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Konstitution die Konstitutionen
Genitiv der Konstitution der Konstitutionen
Dativ der Konstitution den Konstitutionen
Akkusativ die Konstitution die Konstitutionen

Worttrennung:

Kon·sti·tu·ti·on, Plural: Kon·sti·tu·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [kɔnstituˈʦi̯oːn], Plural: [kɔnstituˈʦi̯oːnən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] körperliche Verfassung
[2] Medizin: Körperbau
[3] Medizin: Anlage
[4] Physik: molekularer Aufbau
[5] rechtliche Verfassung, Satzung
[6] päpstlicher Erlass
[7] Satzung eines Klosters

Herkunft:

von gleichbedeutend französisch: constitution im 16. Jahrhundert entlehnt; aus gleichbedeutend lateinisch: constitutio eigentlich: „die feste Einrichtung“, „die Hinstellung“; zu dem Verb constituere = hinstellen, beistellen, einrichten; aus dem Präfix con = mit und dem Verb statuere = aufstellen; zu dem Verb stare = stehen gebildet [1][2]

Beispiele:

[1] Nach der Krankheit hatte er eine schlechte Konstitution.
[2] Die Konstitution deutet auf sportliche Betätigungen.
[3] Er war der Meinung, seinen zehn Kindern seine schlechte Konstitution vererbt zu haben.
[4] Die Konstitution des Wassermoleküls ermöglicht sein eigenartiges Verhalten.
[5] In der Konstitution ist die Gewaltenteilung festgeschrieben.
[6] In seiner neuen Konstitution bleibt der Papst bei seiner konservativen Einstellung.
[7] Laut Konstitution war Schweigen eine hohe Tugend.

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Konstitution
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Konstitution
[1] canoo.net „Konstitution
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKonstitution
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Quellen:

  1. Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 437.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 523.
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