Hals- und Beinbruch

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Hals- und Beinbruch (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Worttrennung:

Hals- und Bein·bruch

Aussprache:

IPA: [ˌhalʦʔʊntˈbaɪ̯nbʀʊχ], [ˌhalʦʊntˈbaɪ̯nbʀʊχ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Hals- und Beinbruch (Info)

Bedeutungen:

[1] umgangssprachliche Wunschformel für das gute Gelingen eines Vorhabens mit der Bedeutung: Viel Glück!

Herkunft:

Verballhornung des jiddischen Glückwunsches הצלחה און ברכה‎ (YIVO: hazlokhe un brokhe)  ‚Glück und Segen‘, welcher seinerseits aus dem Hebräischen הַצלָחָה וְבְּרָכָה‎ (CHA: haṣlāḥā(h) ṿbrāḵā(h) [haʦlaˈχa vbʁaˈχa])  ‚Erfolg und Segen‘ entstammt

Synonyme:

[1] alles Gute, viel Glück, Mast- und Schotbruch

Beispiele:

[1] „Dort verschwindet er. Hals- und Beinbruch! rufe ich ihm nach und gehe weiter, tief in das Moor hinein, eine Viertelstunde lang, bis zu einem großen Wanderblock, der zwischen Krüppelkiefern versteckt ist.“[1]
[1] „Wir schüttelten ihm die Hand und wünschten – wie üblich – Hals- und Beinbruch.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Hals- und Beinbruch
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonHals-+und+Beinbruch
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. In: Der Duden in zwölf Bänden. 3., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Band 11, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2008, ISBN 978-3-411-04113-8, Seite 319f, Eintrag „Beinbruch“.

Quellen:

  1. Hermann Löns: Kraut und Lot. In: Projekt Gutenberg-DE. Minne im Moor (URL).
  2. Viktor von Knobelsdorff: Unter Zuchthäuslern und Kavalieren. In: Projekt Gutenberg-DE. In den Fängen der Gerechtigkeit (URL).