Geschwätz

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Geschwätz (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Geschwätz
Genitiv des Geschwätzes
Dativ dem Geschwätz
Akkusativ das Geschwätz

Worttrennung:

Ge·schwätz, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɡəˈʃvɛʦ]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɛʦ

Bedeutungen:

[1] abwertend: dummes, belangloses Gerede
[2] Klatsch, heimliches Ausrichten anderer Personen

Herkunft:

mittelhochdeutsch geswetze[1]

Beispiele:

[1] Die Klagen der Gebildeten unter den Verächtern der neuen Medien sind also durchaus berechtigt: Das Internet ist, genau so wie die Telefonie, im Wesentlichen Geschwätz.[2]
[1] „Wir schauen auf den Redner und zählen im Stillen, wie lange sein Geschwätz noch dauern wird.“[3]
[2] Höre nicht auf das Geschwätz der Andern.

Wortbildungen:

geschwätzig

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Geschwätz
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Geschwätz
[1] canoo.net „Geschwätz
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGeschwätz

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „schwatzen“.
  2. Der geschwätzige Affe (SPIEGEL online 21.03.2001)
  3. Helga Weiss: Und doch ein ganzes Leben. Ein Mädchen, das Auschwitz überlebt hat. Bastei Lübbe, Köln 2013, ISBN 978-3-7857-2456-9, Seite 48.
  4. Bascha Mika: Dat Jeschwätz von jestern, Berliner Zeitung, 16. März 2011
  5. Wikipedia: Liste geflügelter Worte: Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?