zurückgewinnen

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zurückgewinnen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich gewinne zurück
du gewinnst zurück
er, sie, es gewinnt zurück
Präteritum ich gewann zurück
Konjunktiv II ich gewönne zurück
gewänne zurück
Imperativ Singular gewinn zurück!
gewinne zurück!
Plural gewinnt zurück!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
zurückgewonnen haben
Alle weiteren Formen: Flexion:zurückgewinnen

Worttrennung:

zu·rück·ge·win·nen, Präteritum: ge·wann zu·rück, Partizip II: zu·rück·ge·won·nen

Aussprache:

IPA: [t͡suˈʁʏkɡəˌvɪnən]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] transitiv: Verlorenes wiederbeschaffen, wiedererlangen
[2] Technik, transitiv: etwas Werthaltiges, das bereits verwendet/verbaut/verarbeitet war, so entnehmen, dass es wiederverwendet werden kann

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Adverb zurück und dem Verb gewinnen

Sinnverwandte Wörter:

[1, 2] wiedergewinnen

Beispiele:

[1] „In einem Rachefeldzug sollte er verlorenes Terrain für Rom zurückgewinnen – eine unerfüllbare Mission.“[1]
[2] „Sie wollen dabei im Prozessabwasser gelöste Wertstoffe durch Fällungsprozesse wieder als elementare Metalle zurückgewinnen.[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Geld/Vertrauen/Wähler zurückgewinnen
[2] Energie/Metalle zurückgewinnen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „zurückgewinnen
[1] canoonet „zurückgewinnen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalzurückgewinnen
[1] The Free Dictionary „zurückgewinnen
[1, 2] Duden online „zurückgewinnen

Quellen:

  1. Uwe Klußmann: Rebell gegen Rom. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Herausgeber): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 118-131, Zitat Seite 129.
  2. Silvia von der Weiden: Das macht Zinn. In: Welt Online. 4. Mai 2014, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 25. August 2018).